ELF-Saisonstart am Sonntag Rhein Fire trifft gegen Köln auf bekannte Gesichter

Düsseldorf · Rhein Fire startet am Sonntag mit dem Rhein-Derby gegen die Cologne Centurions in die neue Saison der European League of Football. Viele Spieler haben schon das Trikot von beiden Mannschaften getragen.

Rhein Fire: Das ist der Kader zur Saison 2024
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Das ist der Kader von Rhein Fire

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Foto: Rhein Fire/Justin Alexander Derondeau

Die Rivalität zwischen Düsseldorf und Köln ist weithin bekannt und reicht sogar bis ins Mittelalter zurück. Sie hat viele Facetten, manche ernst, mancher eher lustig gemeint. Darunter fällt natürlich auch der Sport: Düsseldorfer EG gegen Kölner Haie in der Deutschen Eishockey-Liga zum Beispiel.

Und auch im American Football sind schon einige Schlachten geschlagen, lange vor der European League of Football (ELF), in der sich die Cologne Centurions und Rhein Fire am Sonntag zum fünften Mal begegnen (13 Uhr in Aachen). Das Schöne ist: Die Rivalität beschränkt sich im Regelfall auf das Spielfeld, so wie es sein soll. Dazu muss man nur in den Trainerstab von Rhein Fire gucken, der durchzogen ist von Ex-Spielern sowohl aus Düsseldorf als auch Köln. Früher duellierten sie sich auf dem Platz, heute arbeiten sie dort gemeinsam.

15 Spieler im Fire-Kader mit Kölner Vergangenheit

Die Nähe der beiden Städte und die Wichtigkeit der einheimischen Spieler in der ELF macht es zudem logisch, dass einige heutige Spieler zwischen den beiden Teams hin und her wechseln. Im aktuellen Kader von Fire stehen über 15 Spieler, die einmal das Trikot der Centurions trugen. Gleich acht wechselten in diesem Jahr nach Düsseldorf, wobei zwei davon nicht spielen werden: Fabian Weitz hat eine Chance in der kanadischen CFL bekommen und Ramin Akhlaghi wird die Spielzeit verletzungsbedingt komplett verpassen.

Außerdem gingen sieben Akteure den umgekehrten Weg von Rhein Fire zu den Centurions. Die meisten von ihnen hatten in der vergangenen Saison nicht viel Spielzeit und wollen sich nun in Köln beweisen. Luis Fiedler, Benjamin Barnes und Jannik Lörcks waren aber regelmäßig zum Einsatz gekommen, Letzterer war mit 23 gefangenen Pässen für 269 Yards und vier Touchdowns (inklusive Play-offs) ein verlässliches Ziel für Quarterback Jadrian Clark.

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Foto: dpa/Federico Gambarini

Abgesehen von den Wechseln zwischen den Teams kennt man sich im Rheinland natürlich ohnehin, wenn man auf einem gewissen Niveau Football spielt. Die Begegnung am Sonntag wird also wieder eine zwischen vielen Bekannten, teilweise Freunden sein. Nur für gut drei Stunden wird das vergessen – wenn das Spiel ausgetragen wird, ist die Rivalität zwischen Düsseldorf und Köln ernst.

(stja)