Sieg in Wien Stuttgart Surge steht im Finale der European League of Football

Wien · Stuttgart Surge hat sich im Halbfinale der European League of Football gegen die Vienna Vikings durchgesetzt. Im Endspiel wartet nun Rhein Fire oder Frankfurt Galaxy.

Spieler von Stuttgart Surge mit der Teamfahne.

Spieler von Stuttgart Surge mit der Teamfahne.

Foto: ELF/Fiona Noever

Stuttgart Surge steht im Finale der European League of Football. Nach dem 40:33-Sieg am Samstag bei den Vienna Vikings wird das Team am Sonntag, 24. September in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena auf den Sieger zwischen Rhein Fire und Frankfurt Galaxy (Sonntag, 14.15 Uhr, hier im Livestream) treffen.

Die Partie begann mit einem Knall auf Seiten der Stuttgarter: Durch einen Aussetzer in der Defensive der Vikings konnte Quarterback Reilly Hennessey einen 65-Yard-Touchdown-Pass auf Louis Geyer werfen.

Zu Beginn des zweiten Viertels konnte Wien kurzzeitig per Field Goal verkürzen, doch wenig später stand Stuttgarts Hennessey nach einem Laufspielzug in der Endzone der Wiener, um die Führung auszubauen. Erst kurz vor Halbzeit gelang den Gastgebern der erste eigene Touchdown, indem Quarterback Chris Helbig einen Fünf-Yard-Pass auf Weston Carr in der Endzone warf. Mit einer 14:10-Führung für die Surge ging es in die Kabinen.

Auch den zweiten Durchgang begannen die Stuttgarter mit einem Paukenschlag. Zunächst sah alles nach Punkten für die Vikings aus, doch direkt vor der Endzone der Gäste unterlief den Wienern ein Fumble, den Stuttgarts Maleka Japhet Mbala über 97 Yards zum Touchdown auf der anderen Seite zurücktrug.

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Foto: ELF/Lionel Sam

Danach entwickelte sich ein offensives Spektakel: In vier Drives in Folge erzielten beide Teams jeweils zwei Touchdowns, um den Spielstand auf 32:24 für Stuttgart hochzuschrauben. Erst dann wurden die Vikings mal wieder von Stuttgart gestoppt, doch die Surge konnte nicht weiter davonziehen, da Hennessey direkt danach eine Interception warf und den Vikingas den Ball sofort wieder zurückgab. Wien verkürzte daraufhin zu Beginn des Schlussviertels per Field Goal auf 27:32.

Im nächsten Drive verloren die Stuttgarter dann schon wieder den Ball, diesmal per Fumble. Wien nutzte den zum nächsten Touchdown und zur ersten eigenen Führung des Spiels. Die hielt aber nur ein paar Minuten, Stuttgart konterte mit einem Touchdown-Pass von Hennessey auf Darrell Stewart Jr. und lag dreieinhalb Minuten vor Schluss mit 40:33 vorne.

Wiens Antwort kam diesmal nicht mehr zustande, weil Stuttgarts Defensive einen Fumble von Quarterback Chris Helbig eroberte. Die Offense der Surge konnte danach die Uhr auslaufen lassen und den Finaleinzug perfekt machen.

(stja)
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