Rhein Fire in Paris Heimspiel für Anthony Mahoungou

Düsseldorf · Der gebürtige Pariser Anthony Mahoungou trifft mit Rhein Fire am Sonntag auf die Footballer der Musketeers. Das erste Aufeinandertreffen wurde klar gewonnen.

 Kehrt in seine Heimatstadt zurück: Anthony Mahoungou (M.).

Kehrt in seine Heimatstadt zurück: Anthony Mahoungou (M.).

Foto: Rhein Fire/Justin Alexander Derondeau

Die ersten sechs Rhein-Fire-Partien in der European League of Football (ELF) haben Spuren hinterlassen. Nicht nur in der Tabelle der Western Conference, die die Düsseldorfer verlustpunktfrei anführen, sondern auch im Spielerkader. Sieben verletzte Spieler stehen Head Coach Jim Tomsula nicht nur für die anstehende Begegnung bei den Paris Musketeers (Sonntag, 16.25 Uhr), sondern für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung.

Das heißt aber nicht, dass alle anderen Aktiven gesund und einsatzfähig sind. Mit Wide Receiver Nathaniel Robitaille sowie den Abwehrspielern Flamur Simon (beide Schulterverletzungen) und TJ Morrison (Knie) sind weitere wichtige Stützen nicht fit. Auch Julian Völker (Schulterblessur) wird ausfallen.

Kein Wunder also, dass das Management dafür sorgte, dass der Kader mit neuen Spielern aufgefüllt wird. Vergangene Woche stand mit Brian Snoek bereits ein neuer Abwehrspezialist auf der Fire-Gehaltsliste, in dieser Woche jettete nun Wide Receiver Willie Patterson über den großen Teich, um schon in Paris das Fire-Trikot mit der Nummer 84 zu tragen. Der 24-Jährige spielte zuletzt für die Bobcats in der Big Sky Conference. „Am liebsten hätte ich ein dynamisches Laufspiel gemixt mit einem explosiven und effektiven Pass-Schema, das einem Wide Receiver wie mir erlaubt, alle möglichen Routen zu laufen und mit dem Ball was anzustellen“, beschreibt Patterson sein Lieblingsspielsystem. „Und beim dynamischen Laufspiel kann ich meine Fähigkeiten als Blocker einbringen.“

European League of Football​ 2023: Spielplan von Rhein Fire
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Damit das auch schon gegen die Musketeers funktioniert, legte Patterson mit Quarterback Jadrian Clark extra Trainingsschichten ein, um die Abstimmung zwischen Passgeber und Passfänger zu optimieren. Das ist möglicherweise entscheidend, wollen die Düsseldorfer den Hinspielsieg (58:28) an der Seine wiederholen.

Neben Patterson ist das Gastspiel bei den Musketeers auch für Anthony Mahoungou eine ganz besonders interessante Angelegenheit. Schließlich stammt der Fire-Receiver mit der Trikotnummer 1 aus Frankreichs Hauptstadt. Familie, Freunde und ehemalige Manschatfskameraden werden mit Sicherheit im Stade Jean-Bouin sein.

Mit 37 Passfängen für 560 Yards und vier Touchdowns ist Mahoungou der aktuell erfolgreichste Passempfänger der Düsseldorfer und die Nummer vier der ELF. „Anthony ist völlig auf das Spiel fokussiert“, erklärt Timur Beckmann, Director of Player Personnell und Tight End-Coach von Fire. „Er hat noch nicht einmal gefragt, ob er ein paar Stunden Sonderurlaub bekommt, um seine Familie zu sehen.“ Diese Einstellung gefällt den Rhein-Fire-Verantwortlichen.

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