European Championships 2018: Goldener Abschluss und Schock für Männerstaffel

European Championships: Bronze für die Frauen - Schock für Männerstaffel

Nach einem spektakulären Sturz beim letzten Wechsel ist die deutsche Männerstaffel über 4 x 100 Meter bei der Leichtathletik-EM in Berlin im Halbfinale ausgeschieden. Die deutschen Sprinterinnen um Gina Lückenkemper haben hingegen souverän das Finale erreicht.

Nach einem spektakulären Sturz beim letzten Wechsel ist die deutsche Männerstaffel über 4 x 100 Meter bei der Leichtathletik-EM in Berlin im Halbfinale ausgeschieden. Schlussläufer Lucas Jakubczyk (Berlin) strauchelte am Sonntagabend nach der Stabübergabe und stürzte auf die Bahn. Auch Staffelkollege Julian Reus, der auf Position drei lief, kam zu Fall. Beide mussten behandelt werden. Reus konnte mit Hilfe von Sanitätern den Innenraum auf eigenen Füßen verlassen; Lokalmatador Jakubczyk wurde noch behandelt. Danach humpelte er davon und winkte ins Publikum.

„Ich habe mit Beiden sprechen können. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut“, sagte der auf Position zwei laufende Patrick Domogala in der ARD. „Das ist bitter, weil wir gut im Rennen lagen“, meinte der Mannheimer.

Zuvor war das DLV-Frauen-Quarttet ohne Probleme ins Finale eingezogen. Lisa-Marie Kwayie (Berlin), Gina Lückenkemper (Leverkusen), Tatjana Pinto (Paderborn) und Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) rannten mit 42,34 Sekunden die zweitbeste Zeit. Das britische Quartett (42,19 Sekunden) war am schnellsten und geht als Favorit in den Endlauf um 21.20 Uhr (ARD). Vor zwei Jahren hatte die Frauenstaffel in Amsterdam die Bronzemedaille gewonnen.

(pabie/sid)
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