Eishockey-WM: Finnland besiegelt frühes Aus des DEB-Teams

Deutschland bei Eishockey-WM gescheitert : Finnland besiegelt frühes Aus des DEB-Teams

Zweieinhalb Monate nach dem Olympia-Finale von Pyeongchang ist das deutsche Eishockey-Nationalteam bei der WM in Dänemark in der Vorrunde gescheitert. Nach dem 5:1 von Finnland gegen Top-Favorit Kanada ist das frühe Turnier-Ende des Olympia-Zweiten besiegelt.

Die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm hat nach dem eigenen 1:3 gegen Lettland am Samstag keine Chance mehr auf einen Platz unter den besten Vier in der Gruppe, auch wenn ihr in den beiden abschließenden Partien gegen Finnland und Kanada noch Überraschungen gelingen sollten.

In den vergangenen beiden Jahren hatte Deutschland jeweils im WM-Viertelfinale gestanden. Nun ist es der erste große Rückschlag unter dem 39 Jahre alten Bundestrainer Sturm, der seit seiner Amtsübernahme im Sommer 2015 für einen Aufschwung im deutschen Eishockey gesorgt hatte. Am Sonntag (20.15 Uhr/Sport1) trifft Deutschland noch auf den zweimaligen Weltmeister Finnland. Am Dienstag steht die abschließende Vorrundenpartie gegen Kanada an.

Weißrussland steigt nach 14 Jahren ab

Weißrussland ist derweil nach 14 Jahren in der Erstklassigkeit abgestiegen. Der Olympiavierte von 2002 verlor am vorletzten Spieltag der Gruppe A in Kopenhagen 0:4 (0:1, 0:3, 0:0) gegen Aufsteiger Österreich und steht damit vorzeitig als Tabellenletzter fest. Es ist der dritte Abstieg nach 2001 und 2003.

WM-Neuling Südkorea hat dagegen trotz der 1:3 (0:0, 1:2, 0:1)-Niederlage gegen Gastgeber Dänemark noch eine letzte Chance auf den Klassenerhalt. Mit einem Sieg nach 60 Minuten im letzten Spiel am Montag (16.15 Uhr) gegen Norwegen könnten die Asiaten erstklassig bleiben, wenn die Skandinavier am Sonntag (16.15 Uhr) gegen die USA nicht punkten sollten. Mit der sechsten Pleite der Südkoreaner hat die deutsche Nationalmannschaft den Klassenerhalt endgültig sicher.

(dpa)
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