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Eishockey-WM: DEB-Team würde Leon Draisaitl und Dominik Kahun mit offenen Armen empfangen

Mögliche WM-Verstärkung : DEB-Team würde Draisaitl und Kahun mit offenen Armen empfangen

Leon Draisaitl und Dominik Kahun sind mit den Edmonton Oilers in den Play-offs frühzeitig ausgeschieden. Nun hofft das DFB-Team auf Verstärkung durch die NHL-Stars bei der Weltmeisterschaft.

Nach dem Aus der Edmonton Oilers in den Play-offs um den Stanley Cup würden die deutschen Eishockey-Nationalspieler die NHL-Stürmer Leon Draisaitl und Dominik Kahun mit offenen Armen bei der WM in Riga empfangen. "Das sind zwei Spieler, die jeder Mannschaft gut zu Gesicht stehen würden", sagte Verteidiger Korbinian Holzer am Dienstag, "es wäre schon eine Hausnummer, solche individuelle Klasse dabei zu haben."

Das deutsche Duo war in der Nacht zu Dienstag durch ein 3:4 in der dritten Verlängerung bei den Winnipeg Jets bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Draisaitl, in der Vorsaison Scorerkönig und MVP der NHL, hatte den Stanley Cup vor dem Play-off-Start als seinen "größten Traum" bezeichnet.

"Es ist natürlich bitter für die Zwei", sagte Holzer, der selbst acht Jahre in der NHL spielte, "vor allem Leon hat wieder eine super Saison gespielt, beide haben sich sicher mehr erhofft." Bundestrainer Toni Söderholm hatte nach dem 3:1-Sieg am Montag gegen Kanada nicht über mögliche WM-Einsätze von Draisaitl und Kahun sprechen wollen: "Das ist der komplett falsche Zeitpunkt für diese Frage."

Plätze für Nachrücker hat der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) in Riga noch offen, weil bislang erst 23 von 28 möglichen Spielern gemeldet wurden. Nachrücker müssten nach ihrer Ankunft sechs Tage in Quarantäne, ehe sie spielen dürften. "Wir würden uns natürlich freuen", sagte Holzer, "aber wie das funktionieren kann, weiß ich nicht. Das müssen die entscheiden, die das entscheiden dürfen."

(sid/old)