Dänemark besiegt bei Eishockey-WM 2018 überraschend Finnland

Schlechte Nachrichten für DEB-Team : Dänemark besiegt bei Eishockey-WM überraschend Finnland

Dank NHL-Power hat Dänemark bei der Eishockey-WM im eigenen Land für eine Überraschung gesorgt. Die Gastgeber bezwangen den zweimaligen Weltmeister Finnland mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) und verbesserten damit ihre Chancen auf das Viertelfinale erheblich.

Frans Nielsen von den Detroit Red Wings (33.) und Oliver Björkstrand von den Columbus Blue Jackets (38.) erzielten die ersten beiden Tore, Mikkel Boedker von den San Jose Sharks bereitete den dritten Treffer von Nichlas Hardt (59.) vor.

Die Dänen, die in ihrem Auftaktspiel in der Gruppe B die deutsche Nationalmannschaft mit 3:2 nach Penaltyschießen besiegt hatten, haben jetzt wie Deutschland fünf Punkte auf dem Konto. Die Finnen, für die Sebastian Aho (35.) und Mikael Granlund (56.) trafen, hatten ihre ersten drei Spiele souverän gewonnen.

Anders als die deutsche Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm hat der Gastgeber gegen Norwegen, Südkorea und Lettland noch drei machbare Vorrunden-Partien vor sich. Damit dürften die Dänen beste Chancen haben, hinter den drei Top-Nationen in der Gruppe den verbleibenden vierten Viertelfinal-Platz einzunehmen.

Titelverteidiger Schweden feierte den vierten Sieg im vierten Spiel. Beim 7:0 (2:0, 3:0, 2:0) gegen Aufsteiger Österreich hatten die Tre Kronor keinerlei Probleme und setzten sich in der Gruppe A mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten vorerst vor Olympiasieger und Rekordweltmeister Russland an die Tabellenspitze. Auch die Schweiz hielt Kurs auf das Viertelfinale. Die Eidgenossen gewannen 5:2 (2:2, 1:0, 2:0) gegen das weiterhin punktlose Schlusslicht Weißrussland und sind mit neun Zählern Dritter.

NHL-Stürmer Rickard Rakell war mit zwei Toren erfolgreichster Torschütze der Schweden. Joel Vermin (2./40.), Sven Andrighetto (19.), Enzo Corvi (43.) und Timo Meier (47.) trafen für die Schweiz gegen Weißrussland, das einen Tag vor dem Spiel den Cheftrainer ausgetauscht hatte. Mitten im Turnier löste der Russe Sergej Puschkow den früheren NHL-Coach Dave Lewis aus Kanada ab.

(SID/dpa)