Krefeld Pinguine: Schymainski - Leitwolf bei den Pinguinen

Krefeld Pinguine : Schymainski - Leitwolf bei den Pinguinen

Martin Schymainski tritt beim Sommertraining der Krefeld Pinguine allmählich in die Fußstapfen von Roland Verwey als Vorbild in Sachen Trainingsfleiß. In sechs Wochen stehen die ersten Partien in der Champions-League an.

Seit Mitte Mai arbeitet Reemt Pyka mit den in Krefeld und Umgebung ansässigen Spielern der Krefeld Pinguine an der körperlichen Fitness, um optimal vorbereitet in die neue Eiszeit zu gehen. Dabei hat der Co-Trainer der Schwarz-Gelben in dieser Sommervorbereitung nicht nur den DEL-Start am 12. September bei den Iserlohn Roosters im Blick, sondern auch die neue zusätzliche Aufgabe mit mindestens sechs Partien in der neu gegründeten Champions-Liga. Und da stehen bereits in gut sechs Wochen die ersten harten Bewährungsproben für die Auswahl von Trainer Rick Adduono an, wenn der schwedische Meister Seklfetal (Donnerstag, 21. August) und das finnische Spitzenteam IFK Helsinki (Samstag, 23. August) im König-Palast gastieren.

Im Augenblick ist die Trainingsgruppe mit den Akteuren Daniel Pietta, Martin Schymainski, Christian Kretschmann und Steve Hanusch sowie den Neuzugängen Thomas Supis (Eisbären Berlin), Norman Hauner (SB Rosenheim) und Mike Mieszkowski (Lausitzer Füchse) noch recht klein. Das soll sich aber spätestens im Laufe der letzten Juli-Woche ändern, denn dann wird der komplette Kader der Pinguine in Krefeld erwartet und eine Woche gemeinsam am Sommertraining teilnehmen.

Mit dabei ist dann auch wieder Krefelds Cheftrainer Rick Adduono. Der 59 jahre alte Kanadier, der bei den Pinguinen in seine sechste Spielzeit als "Bandenchef" geht (er kam Mitte der Saison 2009/10) soll ebenfalls in der vorletzten Juli-Woche in Krefeld eintreffen. In jener Woche stehen dann auch die üblichen medizinischen Tests an, bevor es voraussichtlich in den ersten Augusttagen aufs Eis der Rheinlandhalle geht.

Im Augenblick sind Pykas Trainingsteilnehmer überwiegend im Kraftraum des König-Palastes anzutreffen oder in Neukirchen-Vluyn wo die beliebte Himmelstreppe auf die Akteure wartet - dort sind die Krefelder übrigens in dieser Woche und in den beiden dann folgenden Wochen jeweils dreimal zu Gast. Zur heimischen Trainingsgruppe gehört normalerweise auch der neue Back-up-Goalie Patrick Klein, allerdings absolviert er in dieser Woche ein spezielles Torwart-Camp in der Schweiz nahe dem Bodensee.

Reemt Pyka zeigte sich von den ersten beiden Dritteln der Sommervorbereitung sehr angetan. "Wir haben wie immer sehr hart gearbeitet. Die Jungs haben alle sehr gut mitgezogen, und unsere Neuzugänge, vor allem Thomas Supis, Norman Hauner und Mike Mieszkowski, die regelmäßig an den Maßnahmen teilgenommen haben, haben mich angenehm überrascht."

Zum neuen Leitwolf, der immer vorangeht, entwickelt sich übrigens derzeit Martin Schymainski, der allmählich in die Fußstapfen von Roland Verwey tritt. Der Routinier, der neun Jahre für die Krefelder die Schlittschuhe geschnürt hatte, hatte am Ende der vergangenen Saison seine Karriere und soll demnächst wohl einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst nachgehen. "Schimmi ging vor allem bei den vielen Laufeinheiten immer voran und war gerade den ganz jungen Spielern ein gutes Vorbild", lobt Reemt Pyka das nur 1,71Meter kleine und 78 Kilo schwere Energiebündel. Der Publikumsliebling geht in seine dritte Saison seit seinem Wechsel aus München zurück an den Niederrhein.

In der vergangenen Woche veröffentlichte die DEL neben der Lizenzvergabe an alle der Liga angehörenden Vereine auch den offiziellen Spielplan für die neue Eiszeit. (die RP berichtete). Zum Auftaktgegner Iserlohn in der dortigen Eissporthalle am Seilersee sagte Pyka, der bei den Pinguinen in seine neunte Saison als Co-Trainer geht: "Da müssen wir top vorbereitet sein. Iserlohn geht sicherlich noch mit dem Schwung aus der vergangenen Saison aufs Eis." Dort hatten sich die Roosters auf den letzten Drücker für die Pre-Play-offs qualifiziert, dann das höher eingeschätzte Team aus München ausgeschaltet und waren anschließend im Viertelfinale erst nach großem Kampf gegen den Hauptrunden-Meister Hamburg Freezers ausgeschieden.

(RP)
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