Krefeld Pinguine: "Schade, dass Rick nicht mehr unser Trainer ist"

Krefeld Pinguine: "Schade, dass Rick nicht mehr unser Trainer ist"

Nach Torwart Dimitri Pätzold ist Verteidiger Patrick Seifert der zweite Spieler des bisherigen Kaders der Krefeld Pinguine, der seinen Vertrag verlängerte. Der 27-Jährige hat für Augsburg, Wolfsburg und Krefeld insgesamt 345 DEL-Spiele (7 Tore und 49 Vorlagen) bestritten. Hinzu kommen 18 Play-off-Spiele mit zwei Vorlagen.

Haben Sie lange überlegt, dass Angebot anzunehmen?

Patrick Seifert Nein, die Pinguine sind nach der Saison auf mich zugekommen, es hat alles gepasst, deshalb ging es dann mit der Vertragsverlängerung sehr schnell. Auch das Umfeld hier in Krefeld gefällt meiner Freundin und mir sehr gut. Deshalb lag der Fokus auch von meiner Seite zunächst nur auf Krefeld.

Wie überbrücken Sie nach dem frühen Saisonaus die lange Sommerpause?

Seifert Derzeit bin ich in Augsburg und bereite mich auf eine Prüfung am Dienstag vor. Ich studiere genau wie Martin Ness Wirtschaftswissenschaft an der Fern-Universität in Hagen. Derzeit habe ich noch keinen Urlaub geplant, vielleicht fliege ich noch spontan eine Woche mit meiner Freundin nach Spanien.

Wie halten Sie sich fit?

Seifert Das Sommertraining absolviere ich in Augsburg. Ende Juli oder gleich Anfang August werde ich wieder in Krefeld sein. Ich hoffe, dass wir endlich mal wieder die Pre-Play-offs erreichen.

Bedauern Sie, dass Rick Adduono nicht mehr der Trainer ist?

Seifert Ja, Rick ist ein ganz toller Mensch, der sich um das Eishockey in Krefeld verdient gemacht hat. Ich finde es schade, dass er nicht mehr unser Trainer ist.

Verfolgen Sie die Play-offs?

Seifert Weil ich derzeit viel für meine Prüfung lerne, habe ich bisher von den Play-offs noch nicht so viel mitbekommen. Natürlich schaue ich auf mein ehemaliges Team Wolfsburg. Ich glaube, dass es eine lange Serie wird. Berlin hat sicher etwas mehr Qualität, aber Wolfsburg ist mit Pavel immer Play-off-geil. Sollten die Berliner durchkommen, sind sie für mich neben München Titelfavorit.

JOSEF HERMANNS FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

(RP)