Krefeld Pinguine: Pinguine: Möpse und die Humba mit den Feierbiestern

Krefeld Pinguine : Pinguine: Möpse und die Humba mit den Feierbiestern

Von wegen keine Abschiedsparty! Wer am Samstagnachmittag an der Niederrheinhalle vorbeikam, der erlebte ein stimmungsvolles Saisonende der Krefeld Pinguine. Bei herrlichem Wetter kamen gut 300 KEV-Fans mit Kind und Kegel, um mit der Mannschaft die insgesamt erfolgreiche Eiszeit in Krefeld zu feiern. Während die Fans bei bester Laune waren, wirkten die Spieler ziemlich müde und nahmen ihre dunklen Sonnenbrillen nicht nur wegen des hellen Lichts nicht vom Kopf. Denn in der Nacht zuvor hatten sie kräftig gefeiert. Nach dem offiziellen Teil der Abschiedstour im "Haus Sieburg" am Moritzplatz und in der Sportsbar "Karussell" war der Großteil des Teams durch Krefelds Kneipen gezogen.

Trotzdem mischten sich die Spieler Samstag unter ihre Fans und gaben bereitwillig Autogramme oder stellten sich für Fotos zur Verfügung. Bei den Interviews mit Pressesprecher André Schicks bedankten sich Trainer und Spieler bei den Fans nochmal für die tolle Unterstützung. Oliver Mebus stimmte die Humba an. Von Oberfan Ömmes gab es die berühmten Möpse als Zugabe. Sehr schwer taten sich die Eishockey-Cracks damit, das KEV-Echo zu erwidern. Denn die "Feierbiester" von Rick Adduono wirkten sichtlich angeschlagen.

Der Trainer war direkt von einem Gespräch zwischen der sportlichen Leitung und dem Aufsichtsrat zum Fan-Treff gekommen. "Wir haben über viele Dinge diskutiert und werden in der kommenden Woche einige Entscheidungen treffen", sagte der Kanadier. Die sollen spätestens am Samstag feststehen, wenn das nächste Treffen mit den Verantwortlichen der GmbH auf dem Terminplan steht.

Trainer Rick Adduono blickte im Gespräch mit Pressesprecher André Schicks auf die Saison zurück. Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Gestern machten sich Rick Adduono und Reemt Pyka zwecks Spielerbeobachtung auf den Weg nach Kaufbeuren zum Zweitliga-Play-down-Match gegen Crimmitschau. Rüdiger Noack plant einen Trip zum finnischen Play-off-Finale. Nach wie vor offen ist die Zukunft einiger Spieler des bisherigen Kaders. Joel Perrault soll wohl gehalten werden. Allerdings nahm der Kanadier das Angebot der Pinguine bisher noch nicht an. Das gilt auch für Mitja Robar. "Beide müssen sich diese Woche entscheiden", sagte Noack gestern. Klar ist, dass Roland Verwey seine Eishockey-Karriere wegen einer anderen beruflichen Perspektive beenden wird. In Sachen Boris Blank ist noch keine Entscheidung gefallen. Vielleicht tanzte der routinierte Stürmer am Samstag ja zum letzten Mal nach den Klängen von "Kalinka". Das tat er wieder ganz zur Freude seiner Fans. Doch dabei platzte ihm die Anzughose.

(RP)
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