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Krefeld Pinguine: Pinguine kämpfen weiter um Stürmer Marcel Müller

Krefeld Pinguine : Pinguine kämpfen weiter um Stürmer Marcel Müller

Wie ist es um die Zukunft der Krefeld Pinguine bestellt? Diese Frage wird in der kommenden Woche wahrscheinlich auf einer Pressekonferenz beantwortet. Das stellte Aufsichtsrats-Sprecher Wolfgang Schulz gestern im Gespräch mit unserer Zeitung in Aussicht. Am Montag findet die Gesellschafterversammlung der KEV Pinguine Eishockey GmbH statt. Dabei sollen laut Schulz wichtige Entscheidungen fallen. Die Gesellschafter müssen einen neuen Geschäftsführer bestimmen.

Der Aufsichtsrat wird seine Kandidaten vorstellen. "Es haben sich sogar Leute aus dem Ausland beworben", sagte Schulz. Seit einigen Wochen analysiert ein externer Berater im Auftrag des Aufsichtsrates den Ist-Zustand der GmbH. Am 30. April endet das laufende Geschäftsjahr. Die Zahlen werden den Gesellschaftern am Montag präsentiert. Bis zum 24. Mai müssen bei der DEL die Lizenzunterlagen für die neue Saison eingereicht werden.

Laut Schulz sind die Verhandlungen mit der Seidenweberhaus GmbH für den neuen Mietvertrag abgeschlossen. Es fehlen nur noch die Unterschriften. Auch aus dem sportlichen Bereich soll es nächste Woche etwas Neues geben. Dazu könnte die Weiterverpflichtung von Stürmer Yared Hagos zählen. Aus dessen schwedischer Heimat war zu erfahren, dass er so gut wie sicher in Krefeld bleibt. Weiter ungewiss ist die Zukunft von Marcel Müller.

"Er hat weder zu- noch abgesagt. Wir kämpfen weiter um ihn. Für den Fall, dass er uns verlässt, haben wir bereits mit einem ausländischen Stürmer gesprochen", erklärte Schulz. Auch bei Herberts Vasiljevs steht die Entscheidung noch aus. Kein Thema ist für die sportliche Leistung die Verpflichtung von Oldie John Tripp. Neben Müller oder dessen Ersatz sollen noch zwei ausländische Stürmer verpflichtet werden. Der Abgang von Verteidiger Josh Meyers soll vorerst von Steve Hanusch oder Oliver Mebus kompensiert werden.

Letzterer kam Donnerstag beim Länderspiel gegen Frankreich nur als Co-Kommentator bei Sport 1 zum Einsatz. Martin Schymainski lief als Center zwischen Pföderl und Uvira auf. Daniel Pietta bildete zusammen mit Reimer und Wolf den Top-Sturm.

(RP)