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Krefeld Pinguine: Pinguine-Kader fast komplett

Krefeld Pinguine : Pinguine-Kader fast komplett

Analyse Trotz engem Budget haben die Krefeld Pinguine die Qualität in ihrem Kader für die kommende Eiszeit gehalten. Berater Rüdiger Noack verpflichtete bislang vier neue Spieler, darunter einen Rückkehrer.

Die Krefeld Pinguine haben ihren Kader für die am 16. September mit einem Heimspiel gegen den EHC München beginnende Saison fast komplett. Der DEL-Halbfinalist setzt für die neue Eiszeit den Trend der vergangenen Jahre fort, auf junge Talente zu setzen und am bewährten, erfahrenen Personal festzuhalten — was sicherlich für eine gute Identifikation der Fans mit der Mannschaft sorgt.

Es wird sicher für die Schwarz-Gelben nicht einfach, den Erfolg der vergangenen Saison (vierter Platz nach der Hauptrunde und Play-off-Halbfinalteilnahme) zu wiederholen. Schließlich haben mit Verteidiger Benedikt Schopper (zum Vize-Meister Wolfsburg) und mit den Centern Charlie Stephens (nach Köln) und Justin Kelly (nach Düsseldorf) drei Leistungsträger der vergangenen Saison Krefeld verlassen.

Ebenfalls nicht mehr im Kader stehen die Verteidiger Michael Kozhevnikov (zum Zweitligisten Heilbronn) und Paul Albers (noch vereinslos) sowie die Stürmer Philipp Riefers (nach Köln) und Dennis Shivdki (noch vereinslos). Aber die Verantwortlichen, allen voran Berater Rüdiger Noack, haben ganze Arbeit geleistet, um die Qualität im Kader trotz eines erneut sehr engen Budgets zumindest zu halten.

Tor: Im Tor bleibt mit Scott Langkow und Danijel Kovacic das Gespann der vergangenen Jahre zusammen. Kovacic, der in der vergangenen Saison nicht eine Minute Eiszeit hatte, soll laut Noack "reichlich Spielpraxis im Oberliga-Team der Krefelder Preußen sammeln".

Abwehr: In der Verteidigung setzen die Pinguine weiter auf die erfahrenen Dusan Milo und Richard Pavlikovsky: "Spielerisch sehe ich die beiden in vorderster Front in der Liga, wenn sie an die Leistungen der abgelaufenen Saison anknüpfen können", sagt Noack.

Große Hoffnungen setzt der ehemalige DDR-Staatstrainer auf den talentierten Sinan Akdag, der gerade erst seinen Vertrag vorzeitig bis 2014 verlängert hat. "Sinan kann bei uns der Nummer-drei-Verteidiger werden. Es wird für ihn sicher nicht einfach, an so erfahrenen Leuten wie Pascal Trepanier und Lawrence Nycholat vorbeizukommen, aber er muss die Trainer mit seinen Leistungen dazu zwingen", sagt Noack.

MIt Alexander Dück haben die Pinguine einen erfahrenen Verteidiger, der bereits von 2003 bis 2007 das schwarz-gelbe Trikot trug, zurückgeholt. "An Alexander wissen wir, was wir haben. Er ist körperlich sehr fit und auch mal eine Option im Sturm", sagt Noack.

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Ob und wie viel Eiszeit Pascal Zerressen, das junge Talent, erhält, wird sich zeigen. "Er muss sich bei den Trainern aufdrängen", sagt Noack, der momentan überlegt, einen weitere Verteidiger innerhalb der Vorbereitung im Try-out dazu zu nehmen.

(RP)