Nach 0:4-Pleite in Ingolstadt: Krefeld Pinguine gegen Kölner Haie nun mit dem Rücken zur Wand

Nach 0:4-Niederlage in Ingolstadt : Krefeld Pinguine gegen Kölner Haie nun mit dem Rücken zur Wand

In Ingolstadt waren die Pinguine chancenlos und verloren glatt mit 0:4. Jetzt muss am Sonntag im Derby gegen die Kölner Haie unbedingt ein Sieg her, um noch die kleine Chance auf die Pre-Play-offs zu wahren.

Die Pinguine waren am Donnerstag gegen 20 Uhr im Teamhotel gleich an der Arena in Ingolstadt eingetroffen. Am Vormittag bat Trainer Brandon Reid, den immer noch starke Rückenschmerzen plagten, seine Schützlinge für 30 Minuten auf das Eis der Arena. Am Nachmittag stand dann ein ausführliches Teammeeting und eine Videokonferenz auf dem Programm. Da war dann auch klar, dass Dimitri Pätzold, wie am Freitag exklusiv in dieser Zeitung vermeldet, den Vorzug vor Ilya Proskuryakov im Tor erhält. Verteidiger Torsten Ankertgab nach dem Training am Morgen grünes Licht für seinen Einsatz, so dass Trainer Reid sieben Verteidiger und zwölf Stürmer zur Verfügung standen. „Das Team muss von Beginn an fokussiert sein, von der Strafbank wegbleiben und nach Möglichkeit in Führung gehen, dann haben wir gute Chancen“, sagte Sportdirektor Matthias Roos kurz vor dem Spiel.

Die Pinguine waren dann auch zu Beginn gleich hell wach und hätten bereits nach 30 Sekunden in Führung gehen können. Der Schuss von Philip Kuhnekath landete aber am Pfosten des Ingolstädter Tores. In einem guten ersten Drittel war Torwart Pätzold bei der ersten Chance für Ingolstadt (4.) gegen Sullivan auf dem Posten. Pinguine Kapitän Bruggisser scheiterte in der siebten Minute an Torwart Jochen Reimer. Wie aus heiterem Himmel dann die Führung für die Gastgeber. Sean Sullivan hatte von der blauen Linie abgezogen und Ingolstadts Oldie Thomas Greilinger unhaltbar für Pätzold abgefälscht. Keine zwei Minuten später musste Torsten Ankert auf die Strafbank. Er hatte gerade mal neun Sekunden Platz genommen, da lag der Puck schon wieder im Krefelder Tor. Darin Olver hatte für die Gastgeber getroffen. Das Tor wurde aber erst nach Videobeweis anerkannt, weil Ingolstadts Brett Olson Torwart Pätzold behindert haben sollte. Nach diesem Treffer war von den Pinguinen nicht mehr viel zu sehen.

Zu Beginn des zweiten Drittels bot sich den Gästen in Überzahl die Chance zu verkürzen, weil Panther Benedikt Kohl fünf Sekunden vor der ersten Pause auf die Strafbank musste. Die Schwarz-Gelben konnten diese Überzahl aber nicht nutzen und schlugen auch aus ihrer zweiten Überzahl ab der 35. Minute kein Kapital. Zwischenzeitlich hatte aber auch Brandon Mashinter in der 31. Minute auf 3:0 für die Auswahl von Trainer Doug Shedden erhöht. Nach diesem Treffer musste Torwart Pätzold das Eis verlassen und wurde durch Ilya Proskuryakov ersetzt. Pätzold traf aber keine Schuld an den Gegentreffern und musste nach seiner Auswechselung von Physiotherapeuth Florian Kreuzmann behandelt werden. Chad Costello tauchte wenige Sekunden vor der zweiten Pause frei vor Jochen Reimer auf, brachte den Puck aber nicht im Kasten unter.

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