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Magenta Sport Cup: Krefeld Pinguine unterliegen Fischtown Pinguins

1:3-Niederlage : Bremerhaven zu stark für die Pinguine

Die Krefelder mussten sich am Freitagabend im Heimspiel des Magenta-Sport-Cups den Fischtown Pinguins mit 1:3 geschlagen geben. Torwart Sergei Belov verhinderte eine höhere Niederlage. DEL-Start am 20. Dezember in Wolfsburg.

Die Niederlage 17.0 in Folge gegen Bremerhaven ist besiegelt. Im Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins unterlagen die Krefelder am Freitagabend in der Yayla-Arena vor leeren Rängen mit 1:3 und konnten die lange schwarze Serie gegen ihre Artgenossen von der Nordsee erneut nicht beenden.  Ihr Hauptmanko war das zu harmlose Überzahlspiel. Damit sind die Chancen, das Halbfinale des Magenta-Sport-Cup zu erreichen, auf ein Minimum gesunken. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel konnten sich die Pinguine bei Torwart Sergei Belov bedanken, dass sie nach 40 Minuten  nicht schon aussichtslos hinten lagen.  Zum letzten Auswärtsspiel des Turniers geht es am kommenden Dienstag nach Wolfsburg. Dort sind die Pinguine auch am Sonntag, 20. Dezember, 19.30 Uhr  bei ihrem Start in die DEL-Saison zu Gast. Das erste Heimspiel ist drei Tage später gegen die Iserlohn Roosters, für die dann vielleicht Torsten Ankert auflaufen wird. Der Krefelder Kapitän verlässt nach 95 DEL-Spielen im schwarz-gelben Trikot die Westparkstraße.

Als die Pinguine zum ersten Mal beim Turnier auf eigenem Eis zum Warm-up erschienen, fehlte Verteidiger Mike Schmitz. Das Trainer-Duo Blank/Svarinskis begnügte sich mit sechs Abwehrspielern. Mirko Sacher gesellte sich bei seinem Debüt im Krefelder Trikot zu Casey Fitzgerald. Im Angriff blieb es bei den elf Stürmern vom DEG-Spiel.

Sergej Saveljev begrüßte vor dem ersten Bully auf der Tribüne Bremerhavens Manager Alfred  Prey. Beide kennen sich seit zwei Jahren. Damals hatte sich der Krefelder Geschäftsführer und Wahl-Bremer bei den Fischtown Pinguins als Torwarttrainer beworben. Als Zuschauer waren die beiden Neuzugänge Artur Tyanulin und Christian Bull im Stadion. Beide trainierten am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft. Auch der ausgeliehene Kanadier Josh Brook schaute zu.

Co-Trainer Boris Blank betonte vor dem Spiel, dass man sich gezielt auf den Saisonstart vorbereiten wolle und der Fokus hauptsächlich nicht auf dieses Turnier  gerichtet sei. Aber trotzdem erweckten die Pinguine sofort den Eindruck, endlich die lange Pflichtspiel-Niederlage gegen die Artgenossen beenden zu wollen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Match, in dem sich beide Torhüter reichlich auszeichnen konnten. Nur in der 14. Minute war Krefelds neue Nummer 1 Sergei Belov gegen den platzierten Schuss von Urbas chancenlos.

Die Gäste erhöhten zu Beginn des Mitteldrittels den Druck. Die Pinguine kamen kaum aus dem eigenen Drittel heraus. Torwart Belov stand wie ein Fels in der Brandung. Doch als Niklas Postel auf der Strafbank saß, war er gegen eine harte Direktabnahme von Urbas machtlos (28.). Bis zur 35. Minuten fanden die Pinguine bis auf einen harmlosen Schuss offensiv nicht statt. Aber der zweite saß. Nikita Shatsky netzte aus kurzer Distanz nach schönem Zuspiel von Niklas Postel zum Anschlusstreffer ein.

Die Pinguine eröffneten in Überzahl das Schlussdrittel. Sie konnten die Chance nicht zum Ausgleich nutzen. Sie machten weiter Druck, liefen aber ins offene Messer, als Uher alleine auf Belov zulief und durch die Schoner ins Tor traf (43.). Auch die nächste Überzahl der Hausherren war nicht von Erfolg gekrönt. Weil den Pinguinen vier Minuten vor dem Ende auch bei ihrer vierten Überzahl des Spiels kein Treffer gelang, brachten die Gäste ihren fünften Turniersieg unter Dach und Fach. Sie sind damit ungeschlagen und stehen als Teilnehmer des Halbfinales bereits fest.