Krefeld Pinguine: Lukas Lang rettet müde Pinguine ins Penaltyschießen

Krefeld Pinguine : Lukas Lang rettet müde Pinguine ins Penaltyschießen

Der neue Torwart feierte am Dienstagabend beim Sieg im Testspiel gegen die Füchse Duisburg ein gelungenes Debüt für die Krefelder.

Wie schon in der vergangenen Saison gewannen die Krefeld Pinguine am Dienstagabend bei den Füchsen Duisburg ihr erstes Testspiel der Vorbereitung nach Penaltyschießen, diesmal mit 2:1. Insgesamt war es ein glücklicher Sieg, da der Oberligist während der 60 Minuten die Mehrzahl der Torchancen besaß.

Die große Begeisterung und Vorfreude der KEV-Fans vom ersten öffentlichen Training fand beim ersten Test eine nahtlose Fortsetzung. Gut 500 Anhänger der Schwarz-Gelben sorgten in der Scania-Arena an der Wedau unter den 900 Zuschauern für eine Heimspiel-Atmosphäre. Bei den Duisburgern waren die Krefelder Förderlizenzspieler Klöpper, Orendorz und Mebus sowie die Kölner Youngster Zerressen, Ohmann und Schmölz ins Füchse-Trikot geschlüpft. Nach dem Auftaktbully wurde deutlich, dass die Hausherren in der Vorbereitung schon mehr Spielpraxis sammeln konnten. Zwar hatte Clarke nach 56 Sekunden die Führung auf dem Schläger, als er an Torwart Bick scheiterte, doch danach gaben die Gastgeber den Ton an und erzielten in der 13. Minute durch Grözinger das 1:0, der zusammen mit Klöpper und Orendorz eine gefährliche Sturmreihe bildete. Die Pinguine legten nach dem Rückstand sofort einen Zahn zu. Doch Courchaine, Blank, Kretschmann und zweimal Sofron vergaben den Ausgleich.

Zum zweiten Drittel erschienen nur noch zehn Stürmer und fünf Verteidiger der Pinguine. Courchaine, Methot und Sonnenburg wurden leicht angeschlagen geschont. Die Schwarz-Gelben begannen druckvoll und kamen durch einen Nachschuss von Verteidiger Fischer zum Ausgleich. Ab der 30. Minute gab Lukas Lang vor den Augen seines Vaters sein Debüt für Krefeld und verhinderte bei Alleingängen von Hübscher und Paul den erneuten Rückstand. Lang war es dann auch, der die jetzt sehr müde wirkenden Pinguine im letzten Drittel vor einer Niederlage bewahrte und ins Penaltyschießen rettete. Gegen Ohmann (57.) und Paul (60.) parierte er glänzend. Zu diesem Zeitpunkt standen den Schwarz-Gelben nur noch vier Verteidiger zur Verfügung, da St. Pierre nach dem zweiten Abschnitt geschont wurde. Zur Freude der Fans gab es noch eine schöne Boxeinlage, bei der der kleine Giftzwerg Clarke gegen Woidtke als Sieger hervorging. Für den Sieg auf dem Eis sorgten Sofron und Voakes, die jeweils ihren Penalty verwandelten. Die Füchse konnten Lang nicht bezwingen.

Eine erfreuliche Nachricht gab es für die KEV-Fans vor dem Spiel. Denn der verletzte Josh Meyers kann vielleicht schon in zwei Wochen wieder auf dem Eis trainieren.

(hgs/JH)