Krefelder Brauerei Königshof ist von der Politik enttäuscht

Es geht um das Bier-Ausschankrecht in der Yayla-Arena : Brauerei Königshof ist von der Politik enttäuscht

(hgs) „Krefelder für Krefelder“ lautet seit vielen Jahren das Motto der Brauerei Königshof, die den Sport der Seidenstadt in einer Art und Weise unterstützt, die Respekt und Anerkennung verdient.

Gerne wäre das Unternehmen für den Bierausschank in der Yayla-Arena auch Partner der Seidenweberhaus GmbH geworden. Das erklärte Frank Tichelkamp, Prokurist und Verkaufsleiter des Unternehmens, am Sonntag vor dem Testspiel zwischen Krefeld und Frankfurt, als er gemeinsam mit Pinguine-Geschäftsführer Matthias Roos und Achim Staudt vom KEV 81 auf dem Eis der Rheinlandhalle stand. „Wir als Brauerei stehen an der Seite der Pinguine und des KEV. Aber wir hätten uns auch gerne auf der anderen Seite der Westparkstraße im Sinne von Krefeld mehr engagiert.“ Das Unternehmen hatte sich im Vorjahr um das Bier-Ausschankrecht für die Yayla-Arena beworben und sogar von der Seidenweberhaus GmbH das Recht des letzten Bieters erhalten. Doch diese Möglichkeit bekam Tichelkamp nicht. Stattdessen wurde der Vertrag mit König-Brauerei um drei Jahre verlängert. „Wir sind tief enttäuscht, dass wir nicht die Chance bekommen haben, mitzubieten“, erklärte Tichelkamp. Nach RP-Informationen soll sich kleiner Kreis von Politiken des Aufsichtsrates der Seidenweberhaus GmbH gegen das Recht des letzten Bieters und damit gegen die Krefelder Brauerei ausgesprochen haben. Dadurch bekommen die Pinguine erheblich weniger Sponsorengelder der Brauerei. „Wir vergessen aber die Fans nicht“, sagte Tichelkamp, der alle Dauerkartenbesitzer der Pinguine am 30. August in die Brauerei einlädt. Das gilt auch für die Fans des KFC und des HSG.

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