Krefeld Pinguine: Welche Lösung ist die beste?

Krefeld Pinguine : Welche Lösung ist die beste?

Welches Ergebnis wird bei der Suche nach einer einvernehmlichen Lösung zur Rettung des DEL-Standortes Krefeld herauskommen? Diese Frage beschäftigt die KEV-Fans seit der Gesellschafterversammlung der KEV-Pinguine Eishockey-GmbH noch bis zum 28. November.

Dann wollen sich die Verantwortlichen erneut treffen und hoffentlich entscheiden. „Das war ein sehr konstruktiver Austausch. Daher habe wir entschieden, uns mit den gleichen Tagesordnungspunkten zu vertagen. So haben wir mehr Zeit, um Vereinbarungen zu schließen und das Ganze außergerichtlich lösen zu können“, erklärte Matthias Roos am Mittwoch. „Nach dem Motto, Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, wollte der Geschäftsführer auch nicht näher dazu Stellung nehmen. Am Morgen hatte er die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und vor dem Training auch die Mannschaft informiert. Welche Lösung favorisiert wird, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich die, dass Mikhail Ponomarev seine Anteile wieder abgibt und der Weg frei ist für neue Geldgeber. Lösung zwei wäre die geplante Kapitalerhöhung um 750 000 Euro durch einen neuen Gesellschafter. Damit würden sich die Anteile von Wolfgang Schulz auf 24 Prozent und von Mikhail Ponomarev auf 23 Prozent reduzieren. Lösung drei wäre die Übernahme der Schulz-Anteile durch Ponomarev, der ja bereits bei seinem Einstieg vor einem Jahr erklärt hatte, dass er bereit sei, die Verantwortung zu übernehmen, wenn Schulz sich zurückziehen wird. Am Mittwoch nahm sich Oberbürgermeister Frank Meyer per Facebook dem Thema an. Man sei mit den „Akteuren seit Wochen im Austausch“. Er stehe als Vermittler zur Verfügung, um die Weichen für eine sichere Zukunft der Pinguine zu stellen. hgs

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