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Krefeld Pinguine verpflichten Robert Sabolic

Verstärkung für den Angriff : Krefeld Pinguine verpflichten Robert Sabolic

Der 32-jährige Slowene wechselt aus der schwedischen Topliga an den Niederrhein. Der Außenstürmer kennt die DEL aus seiner erfolgreichen Zeit beim ERC Ingolstadt, mit dem er Meister wurde.

Während die Nachricht von Sergei Belovs Vertragsverlängerung die Erwartungshaltung der KEV-Fans für die neue Eiszeit sinken ließ, stieg das Stimmungsbarometer bei den Anhängern der Krefeld Pinguine am Freitagnachmittag wieder an. Denn sie können sich auf den Slowenen Robert Sabolic freuen, den die Schwarz-Gelben verpflichteten. Der 32-Jährige Außenstürmer wechselt auf Empfehlung seines Beraters und Ex-Pinguin-Verteidiger Mitjar Robar vom schwedischen Erstligisten IK Oskarsham an den Niederrhein.

„Robert ist ein schneller und einsatzfreudiger Stürmer, der sowohl offensiv als auch defensiv verantwortungsbewusst arbeitet und bei uns eine wichtige Rolle in den ersten beiden Sturmreihen übernehmen wird. Seine Erfahrung wird außerdem den jungen Stürmern im Kader dabei helfen, den nächsten Schritt in der DEL zu machen“, sagte Geschäftsführer Sergey Saveljev.

Gute Erinnerungen an Sabolic haben die KEV-Fans nicht. Denn 2014 erzielte er im Trikot des ERC Ingolstadt im Play-off-Viertelfinale gegen die Pinguine an der Westparkstraße im dritten Spiel in Overtime den Treffer zum 3:2-Sieg der Panther. Auch im fünften und letzten Duell beteiligte er sich beim Stande von 3:0 für Krefeld mit seinem Treffer zum 2:3 am 5:4-Sieg seines Teams, mit dem er später Deutscher Meister wurde und an der Seite seines kongenialen Partners Ziga Jeglic DEL-Topscorer der gesamten Play-offs war. Die Verantwortlichen der Panther würdigten seine vorbildliche Einstellung und hätten ihn gerne weiter verpflichtet. Nicht so erfolgreich war Sabolic im ersten Play-off-Spiel (Endstand 5:0 für Krefeld), als er bei einem Faustkampf mit Roland Verwey deutlich das Nachsehen hatte.

Von der Donau zog es ihn zum HC Sparta Prag, wo er zwei Spielzeiten als Topscorer für Furore sorgte. Das verhalf ihm zu zwei lukrativen Verträgen in der KHL, als er von 2016 bis 2019 für Vladivostok und Novgorod spielte. Danach wechselte er in die Schweiz zum  HC Ambri-Piotta. Dort zog er sich im Herbst eine Bänderverletzung im Knie zu und kam so in der Saison 2019/20 für die Eidgenossen nur auf 27 Spiele (5 Tore/8 Assists). Nach der Saison fand er zunächst keinen neuen Verein. Erst im Januar diesen Jahres wurde er vom schwedischen Erstligisten IK Oskarsham verpflichtet, für den er in 18 Spielen nur auf sieben Scorerpunkte (1/6) kam.

„Ich bin froh, dass ich Teil der Pinguine-Familie werde und kann es kaum erwarten, dabei mitzuhelfen, die Ziele, die der Verein sich gesteckt hat, zu erreichen. Für mich ist es wichtig, dass Krefeld in der kommenden Saison sportlich den nächsten Schritt machen und sich weiterentwickeln will“ so die Worte des Slowenen in der Pressemitteilung des Klubs. Für sein Heimatland absolvierte er bisher 158 Länderspiele. Seine Profikarriere startete der  1,83 Meter große Sabolic in seiner Heimatstadt Jesenice, wo er 2010 und 2011 jeweils slowenischer Meister wurde.