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Überraschung in Sachsen 2:5 - Eispiraten kaufen den Pinguinen den Schneid ab

Krefeld · Die Krefelder unterlagen am Freitagabend überraschend beim Tabellenvorletzten in Crimmitschau. Nur Torwart Matthias Bittner war in Bestform. Am Sonntag ist Schulsslich Bayreuth zu Gast.

 Torwart Matthias Bittner trifft keine Schuld an der bitteren Niederlage. Die Abwehr war häufig nicht im Bilde. Vorne wurden zu viele Torchancen vergeben.

Torwart Matthias Bittner trifft keine Schuld an der bitteren Niederlage. Die Abwehr war häufig nicht im Bilde. Vorne wurden zu viele Torchancen vergeben.

Foto: imago images/Eibner/Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

Ihr Wochenende gegen zwei Kellerkinder der DEL2 eröffneten die Pinguine am Freitag beim Tabellendreizehnten Eispiraten Crimmitschau mit einer herben Enttäuschung. Im Eiskeller der Sachsen unterlagen die Schwarz-Gelben mit 2:5. Nach guten 12 Minuten ließen sie sich von den Gastgebern den Schneid abkaufen und liefen bis zum Ende einem Rückstand hinterher. Dank  Torwart Matthias Bittner blieb das Team lange im Spiel. Da Kassel und Kaufbeuren jeweils zwei Punkte angaben, verpassten es die Pinguine, näher an die Spitze heranzukommen. Am Sonntag, 18.30 Uhr,  kommt der Tabellenletzte Bayreuth in die Yayla-Arena.

Als die Pinguine um 17.30 Uhr im Kunsteisstadion am Sahnpark eintrafen, war die kleine Kreisstadt in Sachsen bei Minus ein Grad dünn vom Schnee bedeckt. In der Arena war es auch nicht viel wärmer, da hinter den Stehrängen das Stadion offen war. Die Pinguine fuhren mit den Eispiraten vom ersten Bully weg Schlitten. Sie entwickelten viel Zug zum Tor. Philip Riefers traf die Latte. Dann konnten die Krefelder ihre erste Überzahl nicht nutzen. Nach 12 Minuten ging der Schuss nach hinten los, als die Hausherren aus dem Nichts in Führung gingen. Bei einem Gewühl vor dem Tor von Matthias Bittner  bekamen seine Vorderleute den Puck nicht aus der Gefahrenzone. Danach war das Match ausgeglichen.

Kurz vor der Pause jubelten die rund 30 KEV-Fans nach einem Distanzschuss von Pascal Zerressen. Doch vor dem Tor hatte Dennis Miller seinen Schläger zu hoch, sodass der Treffer nach Videobeweis nicht anerkannt wurde.

Mit Beginn des Mitteldrittels fuhren die Eispiraten Schlitten mit den Pinguinen. Alleine Torwart Bittner war es zu verdanken, dass es beim knappen Rückstand blieb. Es dauerte bis zur 31. Minute, ehe die Pinguine durch Zerressen eine Chance zum Ausgleich vergaben. Zwei Minuten später musste erneut ein Eispirat in die Kühlbox. Es dauerte nur 15 Sekunden, ehe Zach Magwood zum 1:1 traf. Aber 103 Sekunden später schlug ein abgefälschter Distanzschuss neben Bittner ein.

Eine Minute war im Schlussdrittel gespielt, da scheiterte Davis Koch an Torwart Sharipov, kurz darauf auch Marcel Müller. Das war aber nur ein Strohfeuer der Pinguine. Das Momentum blieb eindeutig bei den Gastgebern, die bei ihrer ersten Torchance des Drittels auf 3:1 erhöhten (43.).  Die Pinguine fanden keine Mittel, ihren Gegner so richtig unter Druck zu setzen. Als sie dann erneut vor dem Tor nicht energisch genug angriffen, sorgte Lemay für die Vorentscheidung (51.). Als Bittner schon in der 58. Minute sein Tor verließ, traf Koch noch zum 2:4. In der letzten Sekunde erhöhten die Gastgeber auf 5:2.

„Wir haben schon deutlich schlechtere Spiele gemacht, seitdem ich hier bin. Aber vor beiden Toren waren die Crimmitschauer bissiger, hungriger und physisch stabiler. Fast alle zweiten und dritten Scheiben vor beiden Toren gehörten denen“, sagte Trainer Peter Draisaitl nach dem Spiel.

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