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Krefeld Pinguine trauern um Dieter Berten

Der ehemalige Gesellschafter ist gestorben. : Krefeld Pinguine trauern um Dieter Berten

Der 86-jährige Architekt unterstützte in den vergangenen 25 Jahren das Krefelder Eishockey. Dank der finanziellen Unterstützung des ehemaligen Aufsichtsratsmitglieds der GmbH konnte der DEL-Standort erhalten werden.

(hgs) Der langjährige Gesellschafter der KEV Pinguine Eishockey GmbH Dieter Berten ist am vergangenen Sonntag im Alter von 86 Jahren gestorben. „Wir haben einen guten Freund und liebenswerten Menschen verloren. Dieter Bertens Herz schlug für den KEV. Er hat das Krefelder Eishockey 25 Jahre lang mit Rat und Tat sowie mit großem finanzielle Engagement unterstützt. Ohne ihn wäre Eishockey in Krefeld, vor allem in den letzten Jahren, auf DEL-Niveau nicht möglich gewesen“, sagte am Freitag Wolfgang Schulz. Der Ex-Aufsichtsratschef hatte noch am vergangenen Samstag mit Dieter Berten telefoniert und wollte sich mit ihm in dieser Woche zum Essen treffen. Der Krefelder Architekt war auch viele Jahre Aufsichtsratsmitglied der Pinguine und hatte im September 2018 seine Anteile (46 Prozent) an die Firma Energy Consulting um den den russischen Geschäftsmann und KFC-Präsidenten Mikhail Ponomarev übertragen. „Es wird Zeit, dass ich mich aus dem Eishockey zurückziehe und hoffe, dass die Pinguine Krefeld und der DEL erhalten bleiben“, sagte Dieter Berten gegen Ende der Saison, als er noch regelmäßig die Heimspiele besuchte. Am Rande des Spiels gegen die Iserlohn Roosters war er von DEL-Chef Gernot Tripcke gemeinsam mit Wolfgang Schulz für deren Verdienste um den Eishockeysport geehrt worden. Das galt auch postum für den kurz zuvor verstorbenen Mitgesellschafter Helmut Borgmann.

In den 70er und 80er Jahren war Dieter Berten auch ein großer Förderer des Handballvereins TV Oppum.