Krefeld Pinguine sortieren sieben Spieler aus

Nach verpassten Pre-Play-offs: Pinguine sortieren sieben Spieler aus

Neben den beiden Torhütern Klein und Proskuryakov müssen Seifert, Lefebvre, Mahbod, Kabanov und Trettenes gehen.

Kehraus bei den Pinguinen: Die Verträge der Verteidiger Patrick Seifert und Martin Lefebvre sowie der Stürmer Samson Mahbod, Kirill Kabanov und Mathias Trettenes werden nicht verlängert. Auch die beiden Torhüter Ilya Proskuryakov und Patrick Klein erhalten kein neues Angebot. Dem 25jährigen Torhüter Klein, der seit 2014 das Trikot der Schwarz-Gelben trägt, dürfte eine Luftveränderung gut tun. Möglicherweise kommt er in der DEL 2 unter, wo er sicher gute Chancen haben sollte, erster Torwart zu werden. Proskurykov, der im November mit großen Vorschusslorbeeren aus der russischen KHL verpflichtet wurde, dürfte es zurück in seine Heimat ziehen, wo auch seine Familie lebt. Er hatte in Krefeld nicht nur auf dem Eis einen schweren Stand, sondern auch dadurch, dass er vorher noch nie außerhalb Russlands gespielt hatte und der deutschen und englischen Sprache nicht mächtig war.

Patrick Seifert, der durch eine Handverletzung zurückgeworfen wurde, fand nach der Verpflichtung von Torsten Ankert im November kaum noch Berücksichtigung. Sein Verteidigerkollege Martin Lefebvre und Stürmer Kirill Kabanov waren im vergangen Sommer mit Trainer Brandon Reid vom dänischen Meister Aalborg gekommen. Sie sollten neben den erfahrenen Chad Costello und Jacob Berglund die Topverpflichtungen sein, weil sie in Aalborg einen gehörigen Anteil am Gewinn der Meisterschaft hatten. Es stellte sich aber heraus, dass sie mit der deutlich körperbetonteren Spielweise in der DEL überhaupt nicht zu recht kamen und deshalb die Erwartungen zu keiner Zeit erfüllen konnten. Der 25jährige norwegische Nationalspieler Mathias Trettenes war im Sommer 2017 aus Stavanger gekommen. Nach einer durchwachsenen ersten Saison hatte man den Vertrag, nachdem er mit der norwegischen Nationalmannschaft eine starke Weltmeisterschaft gespielt hatte, um ein Jahr verlängert. Trettenes blieb aber im zweiten Jahr vieles schuldig und konnte nur als Penaltyschütze überzeugen. Als Flop schlechthin erwies sich die Verpflichtung von Samson Mahbod am 30. November. Er sollte als Ersatz für Jordan Caron kommen, enttäuschte aber auf der ganzen Linie und wurde schon nach 16 Einsätzen wieder aussortiert. Damit hatten die Pinguine ihre letzte Kontingentspielerlizenz förmlich verschenkt.

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