Krefeld Pinguine schwitzen in der Fitness-Fabrik

Vorbereitung auf die neue Eiszeit : Pinguine schwitzen in der Fitness-Fabrik

Zum Auftakt des Sommertrainings trafen sich Eishockeyspieler der Krefelder DEL-Mannschaft in den Räumen der „Factory-Crefeld“. Co-Trainer Pierre Beaulieu zeigte sich angetan von den dortigen Trainingsmöglichkeiten.

Wenn das Team der Krefeld Pinguine Anfang August zum ersten Mal während der Vorbereitung auf die neue DEL-Spielzeit komplett aufs Eis geht, dann sind alle Spieler, die regelmäßig am Sommertraining in Krefeld teilnehmen, fit wie Turnschuhe. Am Montagvormittag trafen sich 12 Spieler im Sport- und Fitnesszentrum „Factory Crefeld“ an der Oberdießemer Straße. Dort findet in den kommenden drei Wochen viermal pro Woche der erste Trainingsabschnitt statt. Mittwochs trifft sich die Gruppe zu Teameinheiten (z.Bsp. Fußball, Beachvolleyball oder Wassergymnastik).

„Factory Crefeld“ unter Leitung von Inhaber Jörg Bednarzyk und seinem Partner Darko Safner werden die Pinguine in der kompletten Saison betreuen. „Wir verfügen alle über langjährige Erfahrung im Functional- und Athletiktraining. Unsere Trainingsphilosophie betrachtet den Körper des Menschen als ein funktionelles System. Dementsprechend bieten mein Team und ich funktionelles Training an, in dem gleichzeitig Kraft, Koordination, Ausdauer, Mobilität, Stabilität, Beweglichkeit und Schnelligkeit trainiert werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, Teil der neuen Pinguine zu sein, “ sagte Jörg Bednarzyk.

Einige Spieler kennen die „Factory“ bereits. Dazu zählt auch Torwart Patrick Klein, über den auch der Erstkontakt zustande gekommen sein soll. Festgezurrt wurde die Zusammenarbeit dann von Team-Manager Robin Kohl und Co-Trainer Pierre Beaulieu. Letzterer ist von den Räumlichkeiten und den Bedingungen sehr angetan: „Das steht noch nicht mal allen NHL-Clubs zur Verfügung.“

Niklas Postel und Neuzugang Laurin Braun stoßen erst am Mittwoch zum Team. Die Kölner Torsten Ankert und Kai Hospelt bereiten sich teilweise auch in der Domstadt vor. Mit Chad Costello nimmt auch ein Kontingentspieler am Sommertraining teil. Der Kanadier blieb nach der Saison mit seiner Familie in Krefeld, weil seine Tochter hier in die Schule geht. Co-Trainer Beaulieu beobachtet bis zum kommenden Montag die Übungseinheiten, ehe er ab Dienstag in Füssen seinen ersten Lehrgang für die Trainer-A-Lizenz absolviert.

Diskutiert wurde unter den Spielern beim ersten Treffen natürlich über die Neuzugänge. „Besse und Lagancé kenne ich nicht. Aber Welsh ist eine sehr gute Verstärkung für uns. Ich kenne ihn persönlich zwar nicht, habe aber gehört, dass er ein ruhiger und netter Typ ist“, sagte Ankert. Daniel Pietta hat die Nicht-Nominierung für die WM abgehakt und freut sich auf die neue Saison: „Ich wusste ja, dass ich nicht dabei sein werde, wenn Draisaitl und Kahun kommen. Vom neuen Trainingskonzept für den Sommer ist er angetan: „Im Profisport kommt man heutzutage nicht mehr ohne Athletiktrainer aus. Die Bedingungen hier sind professionell.“

Im Augenblick trainiert auch Oliver Mebus nach einem Fußbruch aus dem vorletzten Spiel der Hauptrunde in Bremerhaven wieder an der Oberdießemer Straße. Im Gespräch mit unserer Zeitung sagte er: „Ich freue mich, mit ehemaligen Teamkollegen und Neu-Pinguinen zu trainieren. Ich glaube, die Schwarz-Gelben haben sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bis jetzt schon gut verstärkt und können in der kommenden Saison ein Wort um Platz 10 mitreden“.

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