Krefeld Pinguine: Rückkehrer Jordan Caron will langfristig in Krefeld bleiben

Pinguine peilen Play-offs an: Rückkehrer Jordan Caron will langfristig in Krefeld bleiben

Die Krefeld Pinguine haben am Freitag zwei ihrer zehn Zugänge und Rückkehrer Jordan Caron vorgestellt. Da es sich um drei Stürmer handelt, passt das eigentlich gut zu den Hoffnungen der Fans und Verantwortlichen für die 25. Saison der Krefelder in der Deutschen Eishockeyliga.

Denn nachdem die Krefelder zuletzt zweimal Letzter wurden, soll es nun mit einem runderneuerten Kader endlich mal wieder für die Play-offs reichen - und dazu sind dementsprechend auch reichlich Tore von Nöten.

Der neue Co-Trainer Pierre Beaulieu verriet dann auch gleich, mit welchem Spielsystem die Pinguine dieses Ziel erreichen wollen: „Wir werden kompakt spielen, eine gute Struktur reinbringen, und alle fünf Spieler auf dem Eis müssen in der Offensive und auch Defensive ihre Aufgaben erfüllen.“ Cheftrainer Brandon Reid wird übrigens am Montag in Krefeld erwartet.

Jordan Caron war die Vorfreude auf die neue Eiszeit förmlich anzumerken. „Ich konnte wegen meiner Verletzung in der vergangenen Saison ja leider nur acht Spiele machen. Jetzt bin ich aber zu 100 Prozent fit, habe eine gute Reha absolviert und bin im Sommer in meiner Heimat auch schon auf dem Eis gewesen. Für mich macht es Sinn, wieder nach Krefeld zu kommen. Ich habe hier im vergangenen Jahr gute Erfahrungen gemacht, und ich denke, dass wir durch das neue Trainer-Duo noch mal neue Möglichkeiten haben. Eigentlich will ich sogar länger hier bleiben. Mit Daniel Pietta hatte ich auch über den Sommer sehr viel Kontakt, und ich hoffe, dass ich mit ihm in einer Reihe spielen kann“, merkte der torgefährliche Außenstürmer an.

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Chad Costello, der von den Iserlohn Roosters zu den Pinguine gewechselt ist, zeigte sich was sein neues Team betrifft und was seine Ziele sind noch vorsichtig. „Die Anreise nach Krefeld mit meiner Familie war sehr gut. Wenn die Saison auch so wird, können wir zufrieden sein. Welchen Platz wir erreichen können, da bin ich mir nicht sicher, aber ich werde immer mein Bestes geben“.

Mit Jacob Berglund haben die Pinguine nun einen Mittelstürmer unter Vertrag genommen, den sie schon im vergangenen Jahr im Auge hatten: „Ich hatte im Sommer 2017 Kontakt zu den Pinguinen, damals hat es aber nicht geklappt, und ich habe mich für Ingolstadt entschieden. Wir hatten dort einen guten Start, dann gab es eine kleine Krise, und plötzlich war unser Manager Jiri Ehrenberger weg, und auch der Trainer wurde entlassen. Ich habe mein Selbstvertrauen verloren und bin deshalb nach Norwegen zu Storhamar gewechselt. Ich wollte aber unbedingt wieder zurück in die DEL und bin nun froh, dass es mit meinem Wechsel nach Krefeld geklappt hat. Gegen das Team von Vinny Saporani (ist auch bei den Pinguinen neu unter Vertrag Anm. d. Redaktion) habe ich mit Storhamar fünf Spiele in den Play-offs gemacht. Vinny ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler, der sicher in der DEL seinen Weg machen wird“, sagte Berglund über seinen neuen Mitspieler.

Am Rande: Die Deutsche Eishockeyliga gab am Freitag bekannt, dass es ab der Saison 2020/21 wieder einen Auf- und Abstieg zwischen den beiden höchsten Spielklassen geben wird. Die Eishockeyfans hatten ja bereits seit langem auf diese Entscheidung gewartet und in einigen Stadien auch dafür demonstriert. Der Sportliche Leiter und Geschäftsführer der Pinguine Matthias Roos sagte dazu: „Auf- und Abstieg auch im Eishockey ist eine gute Sache. Ob es eine Abstiegsrunde oder Play-downs der Mannschaften von Platz 11 bis 14 gibt, muss noch ausgearbeitet werden.“