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Krefeld Pinguine: Robert Sabolic trifft gegen Straubing besonders gern

Krefeld Pinguine : Robert Sabolic trifft gegen Straubing besonders gern

Der Stürmer der Krefeld Pinguine erzielte drei seiner fünf Saisontreffer in den beiden Auswärtsspielen gegen die Tigers. Lange Zeit, sich darüber zu freuen, hat er nicht. Am Donnerstag geht es in Augsburg gegen die Panther.

Als sich der Bus der Pinguine kurz vor 23 Uhr von Straubing aus auf dem Weg nach Augsburg machte, war die Stimmung bei der Mannschaft natürlich gut. Schließlich hatten die Krefelder auf dem letzten Drücker den Tigers noch einen sicher geglaubten Sieg entrissen und verdient den Zusatzpunkt mit auf die Reise in die Fuggerstadt genommen. Dort treffen sie am Donnerstag auf die Augsburger Panther.

Besonders gut fühlte sich der Sieg für Robert Sabolic an. Der Stürmer hatte gegen Straubing mit seinem Treffer zum 1:0 und dem verwandelten Penalty erheblich zum Erfolg beigetragen. Für den 33-Jährigen war es erst sein fünfter Saisontreffer. Aber gegen die Tigers trifft er besonders gern. Beim ersten Vergleich in dieser Saison in Straubing, den die Pinguine mit 3:4 verloren, hatte der Angreifer gleich zwei Tore erzielt. Gut möglich, dass der Slowene gegen diesen Gegner immer besonders motiviert ist. Das rührt wahrscheinlich noch aus seiner Zeit in Ingolstadt her, wo er mit den dortigen Panthern in der Saison 2013/14 Deutscher Meister wurde und es in den Spielen zwischen Straubing und Ingolstadt auf und neben dem Eis immer heiß hergeht. Das musste in der vergangenen Saison übrigens auch das Krefelder Urgestein Daniel Pietta nach seinem Wechsel nach Ingolstadt erfahren. Der damalige Straubinger Sean Acolatse lieferte sich mit Pietta ein heftiges verbales Gefecht.

Pinguine Co-Trainer Boris Blank zog diesmal ein zufriedenes Fazit: „Beide Mannschaften haben gut gespielt. Wir haben ordentlich angefangen und unsere Aufgaben im ersten Drittel gut erledigt. Das einzige Problem war, dass wir kein Tor erzielt haben. Die zwei Gegentreffer im zweiten Drittel haben uns etwas aus dem Konzept gebracht. In der zweiten Pause haben wir unsere Jungs noch mal daran erinnert, dass wir in den beiden vergangenen Spielen im letzten Drittel zusammengebrochen sind und uns das heute nicht passieren darf. Wir haben ihnen gesagt: bleibt geduldig und haltet euch an das taktische Konzept. Wir haben dann immer zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Beim dritten Treffer gehörte natürlich etwas Glück dazu, wir hatten ja bereits den Torhüter rausgenommen.“

Ein Sonderlob hatte Blank auch noch für seine vierte Sturmreihe parat, die regelmäßig Eiszeit bekam: „Die Reihe hat einen stabilen Job gemacht. Edi Lewandowski unterstützt die Jungs gut und spricht viel mit ihnen.“ Da alle Spieler ohne Blessuren das Spiel in Straubing überstanden haben, gibt es für Trainer Igor Zakharkin eigentlich keinen Grund, beim Spiel in Augsburg etwas zu ändern. Sein Co-Trainer Boris Blank sagt: „Wir schauen uns ein paar Videos von den Panthern an und blicken auch noch mal auf unser Spiel in Straubing zurück. Es kann sein, dass wir nichts ändern.“ Augsburg sei vor allem im Sturm gefährlich. „Es kommt nicht von ungefähr, dass sie in Bremerhaven fünf Tore geschossen haben. Wir schauen aber in erster Linie auf uns. Es ist wichtig, wie wir spielen. Wenn wir uns an unseren Spielplan und an unsere Taktik halten, können wir jeden Gegner schlagen.“ Blank glaubt nicht daran, dass es für die Pinguine ein Vorteil ist, dass keine Zuschauer ins Stadion dürfen. „Das sind alle Profis, das spielt jetzt keine Rolle mehr.“ Und es wird in den kommenden Wochen immer so sein.