Krefeld Pinguine: Rick Adduono ist wohl die beste Lösung

Krefeld Pinguine : Adduono ist wohl die beste Lösung

Die Krefeld Pinguine sind am Tiefpunkt angelangt. Nach der Niederlage in Wolfsburg sind die Krefelder Letzter in der DEL. Das Team braucht jetzt einen Trainer mit Erfahrung.

Die Derby-Niederlage gegen Düsseldorf war der Tiefpunkt der Saison. Damit war für die Verantwortlichen endgültig das Fass der Enttäuschungen übergelaufen. Daran hätte am Sonntag auch ein Sieg nichts geändert. Die Stimmung im Umfeld ist so negativ wie selten zuvor. Fans und Sponsoren sparen nicht mit herber Kritik und wollen den Pinguinen ihre Unterstützung verweigern.

Fritzmeier hatte am 4. November 2015 sein Amt auf Empfehlung seines Vorgängers Rick Adduono als großer Hoffnungsträger für modernere und zukunftsorientierte Strukturen angetreten. Er wurde seinem Ruf als akribischer Arbeiter gerecht. Aber vielleicht fehlte ihm im Umgang mit gestandenen Profis die notwendige Erfahrung. Jetzt muss ein Trainer mit dieser Erfahrung her. Doch wer will ein Team in dieser Lage übernehmen? Dazu kommt eine angespannte finanzielle Lage.

Daher dürfte die Rückkehr von Rick Adduono wohl die beste Lösung sein. Der Kanadier war offiziell auf eigenem Wunsch zurückgetreten und ist mit viel schwarz-gelbem Herzblut in seine Heimat zurückgekehrt. Und er steht bei den Pinguinen immer noch auf der Gehaltsliste. Er kennt die Liga und die meisten Spieler, auch die im Sommer verpflichtet wurden. Und er verfügt über eine glänzende Motivationskunst, die jetzt dringend notwendig ist. Als er Ende 2009 nach Krefeld kam, betrug der Abstand zu Platz zehn 10 Punkte. Die Pre-Play-offs verfehlte er nur um zwei Zähler. Gefordert sind jetzt die Spieler, die nicht mehr unter Fritzmeier konnten oder wollten. Egal, wie der neue Trainer heißen wird, sie müssen auf dem Eis den Karren aus dem Dreck ziehen.

(RP)