Krefeld Pinguine: Rick Adduono gibt im Kampf um die Play-offs nicht auf

Krefeld Pinguine: Adduono: Wir haben zwei Play-off-Spiele

Der Trainer der Krefeld Pinguine gibt nach der Niederlage in Ingolstadt den Kampf um Platz 13 nicht auf und hofft heute im "Endspiel" bei den Straubing Tigers auf einen Erfolg. Torwart Patrick Klein reist eventuell heute nach.

Als die Pinguine gestern um 14.15 Uhr am Straubinger Eisstadion eintrafen und ihre sieben Sachen in die Kabine einräumten, zeigte sich Rick Adduono kämpferisch: "Hier wollen wir morgen unbedingt gewinnen. Unsere letzten beiden Duelle sind Play-off-Spiele", sagte der Trainer. Dass seine Mannschaft am Mittwoch auf den letzten Platz abrutschte, konnte er immer noch nicht fassen: "Unglaublich, dass die Tigers in Wolfsburg gewonnen haben."

Im schneefreien, aber eiskalten Straubing fällt heute ab 19.30 Uhr wahrscheinlich die Vorentscheidung, welches Team mit der Roten Laterne in der Hand die Eiszeit 2017/18 beendet. Zwei Punkte reichen den Gastgebern, um das zu verhindern. Die Pinguine müssen gewinnen, um sich dann noch am Sonntag beim Derby in Düsseldorf Platz 13 sichern zu können. Die Tigers beenden die Hauptrunde mit dem Spiel in Nürnberg.

Adduono haderte auch gestern noch mit der mangelnden Chancenauswertung bei der Niederlage in Ingolstadt: "Uns haben halt die beiden Torjäger Müller und Pietta gefehlt. Mit ein wenig Glück hätte das Match auch anderes laufen und vielleicht sogar mit einem Sieg für uns ausgehen können." Das klingt krampfhaft nach Optimismus. Denn die Panther von der Donau schalteten nach ihrem 5:0-Vorsprung deutlich einen Gang zurück und schonten sich für die beiden schweren Heimspiele gegen Nürnberg und Köln.

Das erste Saisonduell in Straubing gewannen die Krefelder im Penaltyschießen durch einen sehenswerten Treffer von Matthias Trettenes. Seitdem Tom Pokel an der Tigers-Bande steht, ging die Erfolgskurve deutlich nach oben. Daher ist der Coach auch zuversichtlich, dass dieses "Endspiel" um Platz 13 gewonnen wird.

Eine Rückkehr an seine noch nicht so alte ehemalige Wirkungsstätte gibt es heute für Dimitri Pätzold, der während dieser Saison von Straubing nach Krefeld kam. Eventuell sitzt Patrick Klein auf der Bank. Gestern gab es Überlegungen, den zuletzt grippekranken Torwart nachkommen zu lassen. Allerdings gehört auch Goalie Michel Weidekamp weiter zum Aufgebot der Schwarz-Gelben.

Heute um 11 Uhr gehen die Pinguine im Stadion am Pulverturm zum Pre-Game-Skating aufs Eis. Erst um 17 Uhr bittet Adduono seine Schützlinge im Hotel zu einer Videoanalyse. "Straubing ist zu Hause eine ganz gefährliche Mannschaft. Es ist wichtig, die ersten fünf Minuten zu überstehen. Die Tigers haben zwei sehr gute Sturmreihen mit gefährlichen Torjägern und schussstarke Verteidiger. Auf die müssen wir höllisch aufpassen. Wenn wir nicht mehr als zwei Gegentore kassieren, können wir punkten."

Seine Formationen will der Coach heute nicht verändern. Ein Lob zollte er gestern den beiden Stürmern Lois Spitzner und Philipp Kuhnekath: "Ich bin mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Leider bekamen sie im zweiten Drittel wegen der vielen Über- und Unterzahlsituationen nicht so viel Eiszeit wie geplant."

(RP)