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Krefeld Pinguine: Oliver Mebus erwartet ein Kampfspiel

Krefeld Pinguine : Oliver Mebus erwartet ein Kampfspiel

Für den Verteidiger der Nürnberg Ice Tigers gibt es am Freitag ein Wiedersehen mit den Krefeld Pinguinen und Arturs Kulda. Torwart Oleg Shilin fällt neben Martin Schymainski weiter aus. Auch Maxi Gläßl ist verletzt.

Wenn Oliver Mebus von den Krefeld Pinguinen spricht, dann spürt man noch sein Interesse an und seine Verbundenheit zu den Schwarz-Gelben vom Niederrhein, deren Trikot er von 2013 bis 2016 trug. Dann zog es ihn ins Frankenland zu den Nürnberg Ice Tigers, die am Freitag (19.30 Uhr) zum Auftakt eines Krefelder Dreierpacks gegen Teams aus Bayern Gastgeber der Krefelder sind. Sonntag (19 Uhr) kommen die bayrischen Schwaben aus Augsburg in die Yayla-Arena. Dienstag (19.30 Uhr) gibt es in Ingolstadt das nächste Wiedersehen mit Daniel Pietta.

„Tabellarisch ist das ein Kellerduell.  Krefeld ist in dieser Spielzeit  stärker als in der vergangenen Saison. Für uns wird das keine einfache Nummer. Ich erwarte ein enges und hart umkämpftes Spiel, wo wir hoffentlich am Ende die Nase vorn haben“, sagte Mebus im RP-Gespräch. Zum bisherigen Saisonverlauf der Ice Tigers und der Entlassung von Trainer Frank Fischöder sagte der Verteidiger: „Es gab bei uns schon einige Turbulenzen.  Mit dem neuen Trainer, der am Donnerstag zum ersten Mal mit uns auf dem Eis ist, haben wir aber einen ganz erfahrenen Mann, der uns sicher nach vorne bringen wird.“

Auch wenn aus seiner Zeit in Krefeld nur noch Martin Schymainski dabei ist, der aber verletzt ist, freut er sich trotzdem auf das Spiel: „Zeugwart  Christian Menningen war  ja schon zu meiner Zeit dabei. Auch auf das Wiedersehen mit Artus Kulda, der im vergangenen Jahr noch in Nürnberg gespielt hat, freue ich mich.“ Obwohl Nürnberg, ähnlich wie in der Vorsaison als Tabellenletzter der Südgruppe, finanziell kleinere Brötchen backen muss, glaubt er fest an den Klassenverbleib: „Wir haben uns  insgesamt prima verstärkt.  Stürmer Ryan Stoa hilft uns mit seiner Erfahrung.  Verteidiger Nicholas Welsh und die Angreifer Tyler Sheehy und Gregor MacLeod sind junge Wilde, die unserem Spiel aber gut tun.“

Gut tut den Pinguinen der neue Torwart Oleg Shilin. Doch der Deutsch-Russe muss wegen seiner Schädelprellung passen. Wie lange, soll sich nach einer weiteren Untersuchung herausstellen. Für ihn wird wie zuletzt in Straubing wohl Sergei Belov im Tor stehen. Auch Verteidiger Maxi Gläßl fällt aus, der sich in Straubing im ersten Drittel bei einem Zweikampf hinter dem eigenen Tor eine Oberkörperverletzung zuzog. Für ihn rückt Tom-Eric Bappert zum ersten Mal seit seiner Verletzung aus der Saisonvorbereitung ins DEL-Aufgebot. Damit werden wohl wieder sieben Verteidiger und elf Stürmer aufgeboten. Obwohl Luca Hauf zur Verfügung stünde, soll er weiter im Oberligateam des KEV Spielpraxis sammeln.

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Der neue Trainer der Ice Tigers heißt Tom Rowe. Für den 65-jährigen Amerikaner ist Nürnberg die zweite Station in Westeuropa. Von Januar 2019 bis zum Saisonabbruch im März 2020 trainierte er in Österreich die Black Wings Linz.  Insgesamt ist Rowe inzwischen 30 Jahre als Cheftrainer und General Manager für verschiedene Clubs, auch aus der NHL und KHL, tätig.

Dass ein neuer Trainer gegen die Pinguine sein DEL-Debüt gibt, erschwert die Aufgabe der Krefelder, auch wenn er erst seit zwei Tagen anwesend ist. Denn alle Spieler wollen sich ihrem neuen Chef von ihrer besten Seite zeigen. Trotzdem treten die Pinguine selbstbewusst an. „Wir haben am Wochenende nicht schlecht gespielt, aber leider einen Fehler mehr gemacht als unsere Gegner. Es geht jetzt weiter“ sagte Multifunktionär Sergey Saveljev am Mittwoch. Auch Trainer Igor Zakharkin ist zuversichtlich, dass an diesem Wochenende mehr Punkte herausspringen: „Wir haben in der Defensivzone zuletzt viel und sehr hart gearbeitet. Jetzt haben wir den Fokus auf die Offensivzone gelegt. Zum Saisonbeginn waren viele Treffer Zufallstore. Jetzt spielen wir viel organisierter. Wir müssen unsere Spieler aber noch mehr disziplinieren.“