Krefeld Pinguine: Neuzugang Arturs Kruminsch ist an Krebs erkrankt

Krefeld Pinguine: Krefelds Neuzugang Arturs Kruminsch ist an Krebs erkrankt

Der neue Mittelfeldstürmer der Pinguine hatte über Rückenschmerzen geklagt. Bei Untersuchungen stellte sich eine Krebserkrankung heraus. Kruminsch ist bereits in Therapie.

Arturs Kruminsch hatte nach der vergangenen Saison vorerst wegen Beschwerden mit einer physiotherapeutischen Behandlung begonnen. Beim Aufbautraining zu Hause in Dortmund habe er dann immer wieder Schwierigkeiten gehabt, den Trainingsplan vollständig umzusetzen und über Rückenschmerzen geklagt, teilten die Krefeld Pinguine am Sonntag mit. Ärztliche Untersuchungen ergaben, dass eine Krebserkrankung Ursache für die Schmerzen ist.

„Seit knapp drei Wochen kennt Arturs die Ursache seiner Beschwerden. Es folgten weitere Tests, nach welchen nun endgültig feststeht, was ihn die nächsten Monate erwarten wird“, sagte Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine. In den letzten Jahren ist der Neuzugang von Verletzungen verschont geblieben und hatte kaum ein Spiel verpasst. „Wir wünschen Arturs und seiner Familie die notwendige Stärke mit dieser Situation umzugehen und ihm die Kraft, den Willen und die Chance die Krankheit zu besiegen“, sagte Roos weiter.

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Der Mittelstürmer stand in den letzten fünf Jahren in 260 Hauptrundenspiele in der DEL 2 auf dem Eis. 59 Tore und 159 Vorlagen gehen auf sein Konto. Mit 218 Punkten zählt er zu den zehn besten Scorern der DEL 2. „Ich hatte mich auf Krefeld und die Chance mich in der DEL zu beweisen gefreut. Seit dem 27. Juni hat sich mein Leben allerdings schlagartig verändert. Als Leistungssportler ist es schwer, keinen Sport mehr treiben zu können. Ich glaube jedoch, dass mir mein Leben als Sportler, in dem ich den täglichen Wettkampf gewohnt bin, eine gute Chance gibt den Krebs zu besiegen. Die nächsten Wochen werden hart, aber ich bleibe positiv und werde mich da durchkämpfen“, sagt Kruminsch.

(rent)