Krefeld Pinguine: Mehr Dauerkarten verkauft - Kruminsch feiert sein Comeback

Sonntag erstes Testspiel der Krefeld Pinguine : Mehr Dauerkarten verkauft - Kruminsch feiert sein Comeback

Der Stürmer der Pinguine stand für die U23 des KEV beim Spiel gegen Frankfurt auf dem Eis. Am Sonntag trifft das DEL-Team auf die Löwen vom Main.

Das neue U23-Team des Krefelder EV unterlag im ersten Testspiel dem Kooperationspartner der Pinguine und des KEV, den Löwen Frankfurt, mit 1:7 (0:3,1:1,0:3). Vor 400 Zuschauern, darunter Cheftrainer Brandon Reid und sein Co-Trainer Pierre Beaulieu, zog sich die Oberliga-Mannschaft gegen das Top-Team aus der 2. Liga trotz der deutlichen Niederlage gut aus der Affäre. Neben den jungen Spielern aus dem DEL-Kader der Pinguine, lief auch Arturs Kruminsch für den KEV 81 auf. Für ihn muss es ein ganz besonderer Moment gewesen sein als er nach überstandener Krebserkrankung beim Auftaktbully dem Frankfurter Stephen MacAulay gegenüber stand. Kruminsch hatte sein letztes Spiel im April 2018 für Ravensburg bestritten.

Für ihren ersten Treffer in der 10. Minute durch MacAulay benötigten die Hessen eine Überzahl. Bis zur ersten Pause erhöhten erneut MacAulay und Domenik Meisinger auf 3:0. Den Mittelabschnitt gestalteten die Krefelder ausgeglichen. Frankfurt erhöhte in der 23. Minute durch Hüttl auf 4:0. Den ersten Treffer für die Gastgeber erzielte in der 25. Minute Niklas Postel. Er ließ Jimmy Hertel, der den Vorzug vor Patrick Klein bekommen hatte, mit einem Schuss hoch ins kurze Eck keine Chance. Danach verpasste es der KEV bei vier Strafen gegen die Gäste zu verkürzen. Im Schlussabschnitt konnte die Auswahl von Trainer Elmar Schmitz einige gute Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur nicht nutzen. Stattdessen musste sich Sebastian Staudt im Kasten des KEV noch dreimal geschlagen geben.

Die Pinguine hatten am Donnerstag ihre Dauerkartenbesitzer zu einem kleinen Umtrunk und einer Kabinenbesichtigung eingeladen. Die treuen Fans hatten somit Gelegenheit, ihre Lieblinge mal in deren Wohnzimmer zu begrüßen und sich gleich auch mit Autogrammen einzudecken. 1.560 Dauerkarten sind bisher verkauft worden, das sind 280 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Um wieder Kunden zurück zu gewinnen, haben die Pinguine für ehemalige Dauerkartenbesitzer eine sogenannte „Comeback-Dauerkarte“ angeboten. Von diesem Angebot machten auch Conny und Uwe Lay Gebrauch: „Unser Herz ist schon seit den 90er Jahren Schwarz-Gelb. Wir waren in den vergangenen Jahren aber sehr frustriert. Jetzt haben sich viele Dinge geändert. Wir glauben an den Erfolg der neuformierten Mannschaft und sind guter Dinge, dass das Team oben mitspielen kann. Deshalb haben wir das Angebot angenommen.“

Wie sich die neu formierte Mannschaft in der frühen Phase der Saisonvorbereitung präsentiert, davon können sich die Fans der SchwarzGelben am Sonntag einen ersten Eindruck verschaffen. Um 14 Uhr gastieren die Löwen Frankfurt in der Rheinlandhalle. Der Kooperationspartner der Pinguine aus der DEL 2, weilt bereits seit Dienstag in der Seidenstadt und veranstaltet hier ein Trainingscamp. Für die Löwen gehen am Sonntag in Torhüter Patrick Klein, Max Faber, Lukas Koziol und Domenik Meisinger auch vier ehemalige Pinguine aufs Eis.

Ob Darren Mieszkowski und Tom Schmitz aus dem Profikader der Pinguine das Trikot des Kooperationspartners tragen oder für die Schwarz-Gelben aufs Eis gehen, soll sich am Samstag entscheiden.

Trainer Brandon Reid hatte bereits zum Wochenbeginn entschieden, dass seine Top-Reihe mit Daniel Pietta, Jeremy Welsh und Chad Costello am Sonntag pausiert. Stattdessen sollen die jungen Spieler reichlich Eiszeit bekommen. Einer, der in den vergangenen Wochen schon auf sich aufmerksam gemacht hat, ist Niklas Postel. Der Stürmer wurde im vergangenen Sommer verpflichtet, dann in die DEL 2 nach Dresden ausgeliehen, damit er dort Spielpraxis erhält. „Niklas hat mich beim Camp in Montreal überzeugt. Ich erwarte, dass die anderen jungen Spieler jetzt nachziehen“, sagte Trainer Reid.

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