Krefeld Pinguine: Matthias Roos bleibt in Doppelfunktion

Geschäftsführer und Sportdirektor: Matthias Roos bleibt den Pinguinen in Doppelfunktion erhalten

Matthias Roos bleibt bei den Krefeld Pinguinen. Am Freitag wurde der Vertrag mit dem 38-jährigen Geschäftsführer und Sportdirektor verlängert.

Es war nicht wirklich damit zu rechnen, dass die Tage von Matthias Roos bei den Pinguinen am Ende dieser Saison gezählt sind. Dafür war der 38-Jährige in den vergangenen Wochen zu sehr in den Planungen für die neue Eiszeit und für die angestrebten Strukturveränderungen im Krefelder Eishockey einschließlich der Gründung des U23-Oberliga-Teams eingebunden. „Ich kann mir gut vorstellen, weiter in Krefeld zu bleiben und wir den derzeit gemeinsamen und erfolgreichen Weg fortsetzen“, hatte er bereits Anfang Januar im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt. Dazu passte an gleicher Stelle auch die Aussage von Wolfgang Schulz: „Ich gehe davon aus, dass Herr Roos bei uns bleibt.“

So kam es dann auch am Freitag, ehe sich Roos auf den Weg in einen Kurzurlaub machte. „Wenn einer Urlaub verdient hat, dann er. Wir freuen uns, dass Matthias Roos seinen Weg bei den Pinguinen fortsetzt. Die Doppelbelastung als Geschäftsführer und Sportdirektor meistert er mit Bravour. Insgesamt ist es uns mit den Vertragsverlängerungen der Trainer, des Sportdirektors und Geschäftsführers sowie dem neuen Mietvertrag mit der Seidenweberhaus GmbH gelungen, Konstanz und Ruhe einkehren zu lassen. Der angestrebte zehnte Tabellenplatz zum Saisonende würde dieses positive Bild vollends abrunden“, sagte der Aufsichtsratschef.

Roos, der im November 2016 zunächst als Geschäftsstellenleiter angestellt wurde und später die Aufgaben als Sportdirektor und Geschäftsführer übernahm, sagte zu seiner Vertragsverlängerung: „Wir blicken auf zwei schwierige Spielzeiten zurück. Vor einem knappen Jahr haben wir den notwendigen Umbruch eingeleitet, der sowohl wirtschaftlich als auch sportlich klar zu erkennen ist. Hierfür haben wir viel positives Feedback erhalten. Damit ist zunächst einmal ein Fundament gelegt, auf welches sich aufbauen lässt. In den nächsten Monaten müssen wir diesen Weg konsequent fortsetzen und in der neuen Spielzeit die nächsten Schritte nach vorne gehen. Ich bin überzeugt, dass wir das gemeinsam schaffen werden.“

Für Wolfgang Schulz ist Roos trotz dessen für DEL-Verhältnisse einmaliger Doppelrolle der richtige Mann für die Pinguine: „Er hat Spieler wie Costello, Berglund, Noonan, Trivellato oder Miller verpflichtet. Das Geschäftsstellen-Team funktioniert prima. Insgesamt kann man seine Arbeit nicht hoch genug bewerten. Da er bei jedem Spiel an der Bande stehen muss, geht ihm viel Zeit für seine eigentlichen Aufgaben verloren.“ Der Aufsichtsratschef geht davon aus, dass Roos in der neuen Saison nicht mehr als Trainer auf dem Spielbericht erscheinen muss: „Das wird entweder Brandon Reid oder Pierre Beaulieu sein.“

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