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Krefeld Pinguine: Kris Foucault wechselt zu den Eisbären Berlin

Von Krefeld nach Berlin : Foucault wechselt zu den Eisbären

Kris Foucault bleibt der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erhalten. Der Angreifer wechselt von den Krefeld Pinguinen zum Ligarivalen Eisbären Berlin.

Die Eisbären Berlin haben sich mit Kris Foucault verstärkt. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Der Stürmer wechselt von den Krefeld Pinguinen zum Rekordmeister und erhält einen Einjahresvertrag.

„Als die Krefeld Pinguine auf uns zugekommen sind, mussten wir nicht lange überlegen. Kris Foucault ist ein offensiv starker Spieler, der weiß, wo das Tor steht. Das hat er in der Vergangenheit bewiesen“, sagte Stéphane Richer, Sportdirektor der Eisbären Berlin.

Die Berliner reagieren mit der Verpflichtung auf den feststehenden Start der DEL-Saison (17. Dezember) sowie die Nominierung von Tobias Ancicka, Nino Kinder und Lukas Reichel für die U20-Weltmeisterschaft in Kanada. Man habe lange mit weiteren Verpflichtungen gewartet, da niemand genau wusste, ob es überhaut eine Saison geben würde, erklärte Richter. Darüber hinaus habe man den Genesungsverlauf von Sean Backman abwarten wollen, der in der abgelaufenen Spielzeit eine folgenschwere Gerhirnerschütterung erlitten hatte. Derzeit sehe es jedoch nicht danach aus, dass Backman zum Saisonstart wieder dabei sein könnte. Man sei daher froh, dass man mit Foucault „eine Alternative“ gefunden habe. Bei den Eisbären erhält Foucault, der in der DEL auch bereits für die Grizzlys Wolfsburg und ERC Ingolstadt auflief, die Rückennummer 98.

Erst am Montag war bekanntgeworden, dass Foucault und die Pinguine in Zukunft getrennte Wege gehen werden. Ebenso wie Eugen Alanov, der zur Düsseldorfer EG zurückkehrte, verließ der Lette die Krefelder auf eigenen Wunsch. Grund waren Unstimmigkeiten mit Sergej Saveljev. Vor dem Spiel beim Magenta-Sport-Cup gegen Wolfsburg am vergangenen Dienstag lieferte sich der Geschäftsführer der Pinguine bei einem Meeting mit dem Team einen heftiges Wortgefecht mit dem 29-jährigen Torjäger. Nun die Trennung. Dabei war Foucault erst Mitte August von den Krefeldern als Zugang präsentiert worden und sollte bei den Pinguinen eigentlich eine Führungsrolle einnehmen.

(old)