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Krefeld Pinguine: Kris Foucault und Eugen Alanov wechseln

Zwei Stürmer gehen : Foucault und Alanov verlassen die Krefeld Pinguine

Die beiden Stürmer wechseln auf eigenem Wunsch den Verein. Alanov unterschrieb bei der DEG und spielt bereits am Dienstag im MagentaSport-Cup gegen die Pinguine. Mit Foucault verlieren die Schwarz-Gelben ihren Top-Torjäger.

Unter dem Motto „Black Week“ gibt es im Fan-Shop der Pinguine in dieser Woche auf alle Artikel zehn Prozent Rabatt. Die Trikots von Kris Foucault und Eugen Alanov sind seit Montag Ladenhüter, weitere werden folgen. Beide Stürmer verlassen auf eigenem Wunsch den Verein. Während Alanov bereits am gleichen Tag bei der Düsseldorfer EG einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hat, soll Foucault noch in dieser Wochen bei den Eisbären Berlin landen.

Beide Stürmer zogen damit Konsequenzen aus den Ereignissen bei den Teamsitzungen mit Sergej Saveljev vom vergangenen Montag und Dienstag. Besonders Foucault hatte nach einer heftigen verbalen Auseinandersetzung mit dem Geschäftsführer gegenüber Teamkollegen erklärt, dass er Krefeld verlassen werde. Ausgerechnet der vermeintliche Top-Torjäger der Schwarz-Gelben, der am 12. August voller Stolz und Freude als Königstransfer präsentiert wurde. Der 29-jährige Kanadier hatte mit seinem Wechsel vom ERC Ingolstadt an den Niederrhein innerhalb der Liga für eine große Überraschung gesorgt. „Das ist eine gute Verpflichtung für unsere Mannschaft. Kris ist ein Topspieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er kann in fast jeder Situation ein Tor erzielen oder auflegen“, sagte damals Torsten Ankert.

Hauptsächlich der Kapitän und neben Foucault auch die übrigen Mitglieder des Mannschaftsrates (Hospelt und Schymainski) hatten beim zweieinhalbstündigen Meeting mit Saveljev das Wort geführt. Gut möglich, dass noch weitere Spieler die Pinguine verlassen werden. Denn in der Liga schlugen die Nachrichten aus Krefeld hohe Wellen, weil sich hier und da Berater melden und Akteure der Schwarz-Gelben anbieten. Darunter sind auch Wade Bergman, Colin Smith und Martin Schymainski. Schließlich sind Vereine, die nicht am Magenta-Cup teilnehmen, auf Spielersuche. So schnell wie Foucault dürfte nicht allen ein Wechsel gelingen. Als Ersatz für den Torjäger bietet sich laut Saveljev Leihspieler Casey Fitzgerald an, der im Gegensatz zu seinem Bruder Ryan in Nordamerika keinen Vertrag besitzt. Alanov, der schon in der Jugend für die DEG spielte, soll durch einen jungen Deutschen ersetzt werden.

Nachdem die Spieler am Montagvormittag im Helios-St. Josefs-Hospital bei Mannschaftsarzt Dr. Martin Wazinski einen medizinischen Test absolvierten, der am Mittwoch fortgesetzt wird, gingen sie am frühen Mittag in der Yayla-Arena aufs Eis. Interims-Chefcoach Mihails (Mike) Svarinskis und Co-Trainer Boris Blank bereiteten das Team auf das Spiel am Dienstagabend bei der Düsseldorfer EG vor. „Wir werden in einigen Bereichen Kleinigkeiten verändern. An der grundsätzlichen Philosophie, die wir als Trainerteam mit Glen Hanlon ausgearbeitet haben, ändert sich nichts“, erklärte Svarinskis. Saveljev betonte am Montag erneut, dass der 37-jährige Lette, der bisher nur in seinem Heimatland im Jugendbereich als Cheftrainer tätig war, durchaus Chancen besitzt, Hanlon bis zum Saisonende zu beerben. Auf jeden Fall gilt das bis zum Ende des Magenta-Sport-Cups. „Wir wollen sehen, wie sich die Mannschaft in den verbleibenden vier Turnierspielen entwickelt und können so auch noch Kosten sparen“, sagte Saveljev.