Krefeld Pinguine: Kehrt Reemt Pyka zum KEV zurück?

Personalkarussel bei den Krefeld Pinguinen : Kehrt Reemt Pyka zum KEV zurück?

Die Krefeld Pinguine basteln derzeit am Kader für die neue DEL-Saison. Aber nicht nur das. Auch in der Nachwuchsabteilung kann es personelle Veränderungen geben. Hier könnte ein Urgestein nach Krefeld zurückkehren.

Bei den Krefeld Pinguinen wird derzeit am DEL-Kader und am neuen Oberligateam gebastelt. Die U23 wird am Spielbetrieb der Oberliga Nord teilnehmen. Meisterschaftsstart in dieser Liga ist voraussichtlich am 27. September 2019. Zu den Gegnern der „Jung-Pinguine“ werden dann unter anderem die Füchse Duisburg, der Herner EV und die Moskitos Essen gehören. Trainer des Oberligateams soll das Krefelder Urgestein Elmar Schmitz werden. Schmitz hatte im März mit der U20 den Aufstieg in die Division I der Deutschen Nachwuchsliga geschafft. Auf dieser Position soll ihn nun Robin Beckers beerben. Beckers arbeitet seit 2016 hauptamtlich für den KEV 81 und wurde in der Saison 2017/18 zum Nachwuchstrainer des Jahres gewählt.

Nach RP-Informationen soll ein weiterer Trainer eingestellt werden, um auch den Bereich der U17 abzudecken. Wie zu hören war, haben die Verantwortlichen dabei ein Auge auf Reemt Pyka geworfen. Pyka war Spieler bei den Pinguinen und viele Jahre CO-Trainer, also ein Mann mit „Stallgeruch“. Der 50-Jährige war nach seiner Entlassung bei den Füchsen Duisburg im Februar als Serienmanager für die DEL in den Play-offs im Einsatz. „Ich würde mich freuen, wenn es mit Remy klappt, er ist ein Trainer mit viel Erfahrung, arbeitet gerne mit jungen Spielern und ist hervorragend in der Videoanalyse“, sagte Schmitz im RP-Gespräch. Bereits am Montag, 29. April, startet die U23 ins Sommertraining. Schmitz rechnet dann mit einer etwa 15-köpfigen Trainingsgruppe. Ab dem 4. Mai geht es auch an Samstagen in Wesel aufs Eis. Wie der genaue Kader aussieht, steht derzeit noch nicht fest. Das hängt auch von einem Kooperationspartner aus DEL 2 ab. Hierzu sagte Sportdirektor Matthias Roos: „Die Kooperation mit Dresden war gut, aber es ist wegen der räumlichen Nähe sicherlich einfacher, mit einem Team aus Hessen zusammen zu arbeiten.“ Hier bieten sich Bad Nauheim und Frankfurt an. Roos hat bekanntlich zu diesen Clubs gute Verbindungen. Aus der Mainmetropole war bereits in der vergangenen Woche zu hören, dass man wohl gerne junge Spieler, die den Sprung in die DEL 2 noch nicht ganz schaffen, nach Krefeld in die U23 abgibt.

Zur Aussage von Ralf Pape – „ich hoffe auf Unterstützung von Matthias Roos aus Krefeld„ - der das Oberligaeishockey durch seinen neuerlichen Einstieg bei den Füchsen Duisburg aufrecht erhält, sagte Roos: „Jeder Eishockeystandort ist wichtig. Ich bin mit Herrn Pape und Herr Gotthardt (Gesellschafter der Kölner Haie) befreundet. Zunächst bin ich aber Angestellter der Pinguine. Wenn in der Anfangsphase in Duisburg Fragen auftauchen, bin ich aber gerne bereit zu helfen“.

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