Krefeld Pinguine: Kai Hospelt weiß genau, wie man den Tigers die Krallen ziehen kann

Pinguine-Stürmer Hospelt vor dem DEL-Start : „Wir dürfen nicht hektisch werden“

Zugang Kai Hospelt weiß genau, wie die Krefeld Pinguine beim DEL-Start in Straubing bestehen können. Sportdirektor Matthias Roos hofft für die Heimpremiere gegen Augsburg auf 5000 Zuschauer.

Das lange Warten hat ein Ende! Wenn sich am heutigen Freitagabend der Vorhang zur 26. DEL-Saison öffnet, beginnt für die Eishockey-Fans die schönste Zeit des Jahres. Die Krefeld Pinguine starten um 19.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers, ehe dann am Sonntag, 16.30 Uhr, die Heimpremiere gegen die Augsburger Panther steigt. „Das sind zwei ganz schwere Spiele zum Auftakt. Beide Mannschaften hatten nur eine geringe Fluktuation im Kader und sind deshalb sicherlich weiter als wir. Augsburg hat durch die Spiele in der CHL einen Vorteil. Wettbewerbsspiele in der Vorbereitung sind immer besser wie Freundschaftsspiele“, sagt Matthias Roos.

Der Sportdirektor wird in Straubing nicht anwesend sein. Da Pierre Beaulieu neben der Trainer-A-Lizenz jetzt auch seinen Erstehilfekurs absolviert hat, muss Roos nicht mehr hinter der Bande stehen. Ein Spieler, der am Donnerstag mit in den Mannschaftsbus gestiegen ist, muss auf der Tribüne Platz nehmen, weil mit Niklas Postel unter den sieben Verteidigern und zwölf Stürmern nur ein U23-Spieler zum Aufgebot gehört.

Nach der insgesamt ordentlichen Vorbereitung herrscht im Lager der Schwarz-Gelben allgemein Zuversicht, dass die Mannschaft gut aus den Startlöchern kommt. „Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt, mehr Spiele gewonnen als verloren. Gegen Köln war es ein guter Härtetest“, sagte Zugang Kai Hospelt am Mittwoch nach dem Training. Der Routinier weiß genau, wie man den Tigers die Krallen ziehen kann: „Wir müssen im eigenen Drittel gut stehen. Es ist wichtig, die

Anfangsphase zu überstehen. Die Straubinger werden rauskommen wie die Feuerwehr. Wir müssen die Ruhe bewahren, dürfen nicht hektisch werden. Das wichtigste ist eine gute Unterzahl, wenn wir Strafen kassieren. In Überzahl müssen wir selber da sein und unsere Chancen nutzen.“

Vier Mal stand Brandon Reid gegen Straubing als Coach hinter der Band und hat diese Spiele im Sommer noch einmal analysiert. „Die Mannschaft hat mit die besten Offensivspieler der Liga. Wir dürfen keine Konter zulassen und müssen selber schnell durch die neutrale Zone kommen. Wir müssen vor allem nach Fehlern als Team hart arbeiten. Straubing hat einen guten Torwart. Dort ist es im Stadion immer sehr laut, wir müssen unsere Emotionen kontrollieren. Insgesamt ist das eine gute Gelegenheit zu sehen, wo wir stehen“, erklärte der Chefcoach, der jetzt offiziell als Mannschaftsleiter auf dem Spielbericht erscheint.

Die Augsburger hat sich Reid bei deren Spielen in der CHL angeschaut: „Die haben wieder eine sehr gute Mannschaft und spielen trotz des Trainerwechsels fast das gleiche System wie in der vergangenen Saison.“ Er hoffe, dass sein Team am Sonntag mit einem Sieg im Rücken ins erste Heimspiel geht. Das wäre natürlich auch die beste Werbung für das Duell gegen die Panther. Roos hofft jedenfalls auf 5000 Zuschauer.

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