5:0-Sieg der Pinguine Hane krönt Heimpremiere mit Shut-out

Krefeld · Der Torwart hielt sich beim verdienten 5:0-Erfolg der Krefeld Pinguine gegen die Wölfe aus Freiburg mit einer starken Leistung schadlos. Im zweiten Drittel sorgten die Schwarz-Gelben vor 2144 Zuschauern für die Vorentscheidung.

 Auch hier war für die Freiburger bei Torwart Hendrik Hane Endstation. Kevin Orendorz wartet vergeblich auf den Abpraller.

Auch hier war für die Freiburger bei Torwart Hendrik Hane Endstation. Kevin Orendorz wartet vergeblich auf den Abpraller.

Foto: Samla Fotoagentur/samla.de

Mit einer souveränen Vorstellung gewannen die Krefeld Pinguine am Dienstagabend in der Yayla-Arena ihr Heimspiel gegen den EHC Freiburg mit 5:0. Gegen die Strafbankkönige aus dem Breisgau stellten die Gastgeber im zweiten Drittel die Weichen mit drei Treffern, davon zwei in Überzahl, auf Sieg. Angesichts des klaren Vorsprungs begnügten sie sich in den letzten 20 Minuten damit, ihrem starken Torwart Hendrik Hane bei dessen Heimpremiere für die Schwarz-Gelben den Shut-out zu sichern.

Die Gäste aus dem Breisgau mussten einige erkrankte und verletzte Spieler ersetzen, darunter mit Luca Trinkberger den Bruder von Pinguine-Verteidiger David Trinkberger. Insgesamt standen nur elf Stürmer und sechs Verteidiger auf dem Spielberichtsbogen, darunter aber die Ex-Pinguine Kyle Sonnenburg und Kevin Orendorz. Bei den Pinguinen stand zum ersten Mal Torwart Hendrik Hane bei einem Heimspiel im Tor. Bisher hatte der Leihspieler von der DEG fünf Auswärtsduelle bestritten. Weiter verzichten mussten die Gastgeber auf Stürmer Nikita Krymskiy. Dafür war Multifunktionär Sergey Saveljev mal wieder im Stadion, der am Mittag aus seinem Schweizer Domizil angereist war. Auch Ex-Stadionsprecher Kristian Peters-Lach erschien und nahm als Co-Kommentator für „Sprade.TV“ auf der Tribüne Platz.

Die Gäste überraschten vom Bully weg mit einem aggressiven Forechecking und störten den Aufbau der Pinguine schon in deren Drittel, und das mit Erfolg. Denn dreimal leisteten sich die Gastgeber haarsträubende Fehler, die Torwart Hane ausbügeln musste. Auf der anderen Seite gingen die Gastgeber bei ihrem zweiten Torschuss in Führung. Verteidiger Niko Dobryskin stand bei einer Direktabnahme sträflich frei und traf mit einen durchaus haltbaren Schuss über die Fanghand (7.). Das war sein erster Treffer für Krefeld. Kurz darauf scheiterte Leon Niederberger am Pfosten. Ein schöner Angriff des 3M-Sturms führte dann zum 2:0, als Marcel Müller den Puck am langen Pfosten nur noch über die Linie schieben musste (12.). Kurz darauf ließen sie eine Überzahl ungenutzt.

Das klappte mit einem Mann mehr zu Beginn des zweiten Drittels deutlich besser. Die Wölfe kassierten zwei Strafzeiten. Bei der ersten traf Pascal Zerressen mit einem Schlagschuss in die Maschen (23.). Zwei Minuten später schloss Niederberger eine schnelle Kombination am langen Pfosten zum 4:0 ab. Damit sank bei dem dezimierten Team der Freiburger die Moral. Ihr Trainer nahm zwar seine Auszeit, doch Sekunden später angelte sich Dennis Miller im gegnerischen Drittel den Puck, bediente Alex Weiß, der Torwart Cerveny bei seinem Treffer zum 5:0 austanzte. Für den Goalie der Wölfe war danach Dienstschluss. Für ihn kam der 22-jährige Benzing ins Tor, der auch für die Schwenninger Wild Wings lizenziert ist. Er und seine Vorderleute hielten sich bis zur zweiten Pause schadlos und vergaben bei einer Strafe gegen Dobryskin ihren ersten Treffer.

Im Schlussdrittel entwickelte sich mehr oder weniger ein Trainingsspiel. Checks waren so gut wie Mangelware. Beide Mannschaften lieferten sich so einen offenen Schlagabtausch ohne Körperkontakt, bei dem sich beide Torhüter auszeichnen konnten. In der Schlussphase lautete die Frage, kann Krefeld das halbe Dutzend vollmachen und Torwart Hane seinen Shut-out feiern? In der 57. Minute musste Kapitän Weiß auf die Strafbank. Doch auch der letzte Schuss der Wölfe war für Hane sichere Beute.

„Wir hatten heute mehr Energie, sind besser in die Zweikämpfe gekommen und waren etwas stabiler an der Scheibe. Insgesamt haben wir auch erwartet, dass wir besser sind als vorgestern gegen Heilbronn. Es ist noch das ein oder andere in unserem Spiel, was unbedingt raus muss. Im ersten Drittel hatten wir zu viele Scheibenverluste im eigenen Drittel. Es freut mich für Hendrik Hane, der jedes Mal, wenn er im Tor steht, für uns einen super Job macht, dass er mit einer Null zurück nach Düsseldorf fährt“, sagte Trainer Peter Draisaitl nach dem Spiel.

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