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Krefeld Pinguine geht gegen Ingolstadt am Ende die Luft aus

4:5-Niederlage nach Verlängerung : Pinguinen geht gegen Ingolstadt am Ende die Luft aus

Im Heimspiel gegen die Panther aus Ingolstadt gaben die Krefelder eine 4:2-Führung aus der Hand und mussten sich in der Yayla-Arena vor 2814 Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben. Sonntag geht es nach Bietigheim.

Zwei gute Drittel reichten den Pinguinen im Heimspiel gegen spielstarke und im Angriff besser besetzte Panther aus Ingolstadt nicht, um am Ende als Sieger das Eis zu verlassen.  Die Gäste waren im Schlussdrittel das bessere Team und gewannen nach Verlängerung mit 5:4. Den einen Punkt verdienten sich die Krefelder mit einer kämpferisch guten und engagierten Leistung. Jetzt geht die Reise am Sonntag zum ersten Mal in der DEL zu den Bietigheim Steelers. Der Aufsteiger gewann an Freitag das Heimspiel gegen Augsburg mit 4:0.

Bei der Begrüßung der Zuschauer bedankte sich Stadionsprecher Kristian Peters-Lach nach der Stimmungs-Diskussion bei Facebook mit den Fans für die angekündigte Gesprächsbreitschaft. Der Empfang für Daniel Pietta bei seinem ersten DEL-Spiel mit Ingolstadt in Krefeld vor Zuschauern fiel bescheiden aus. Lediglich bei der Starting-Six gab es Applaus von den Rängen. Beide Trainer hatten sich für einen Torwartwechsel entschieden. Bei den Gästen gab der neue Torwart Taylor sein Debüt. Der wurde gleich unter Druck gesetzt und musste nach einem sehr schönen Angriff der Pinguine den Puck bereits nach zwei Minuten aus dem Netz holen. Auf der anderen Seite musste Niktia Quapp bis zur vierten Minute auf den ersten Schuss warten, den er parierte. Dann verhinderte er bei Krefelder Überzahl bei einen Break von Pietta den Ausgleich. Aber nachdem er kurz darauf einen Schuss von Storm nur abwehren konnte, staubte Feser ab (6.).

Das schockte die Gastgeber keineswegs und sie gingen durch den ersten Saisontreffer von Philipp Mass wieder in Führung (12.). Die dauerte aber nur zwei Minuten, weil Fesers zweiter Treffer nach Videobeweis zählte. Bis zur Pause war das Match ausgeglichen. Quapp verhinderte gegen  Storm die Panther-Führung. Besser machte es sieben Sekunden vor der Sirene Alexander Bergström, der mit einem platzierten Schuss das 3:2 erzielte. Drei Sekunden später kassierten die Gäste noch eine Strafe. Trainer Igor Zakharkin nahm Torwart Quapp vom Eis. Aber Alex Weiss verlor das Bully gegen Pietta.

Die Restüberzahl der Pinguine zu Beginn des zweiten Drittels dauerte nicht lange, weil Pietta bei einem Break eine Strafe herausholte. Dann musste auch Niclas Lucenius in die Kühlbox. In Unterzahl verhinderte Quapp mit zwei tollen Saves den Ausgleich. Das Match plätscherte bis zur 30. Minute etwas vor sich hin. Doch dann folgte der nächste Höhepunkt. Zunächst scheiterte Edi Lewandowski am Torwart. Doch mit dem Abpraller bediente er wunderschön Alexander Blank, der frei zum Schuss kam und aus kurzer Distanz zum 4:2 traf (31.). Aber nur 55 Sekunden später gelang den Panthern bei einer Bankstrafe gegen die Pinguine der Anschlusstreffer.

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Fünf Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da gerieten die KEV-Fans in Schockstarre. Denn in Überzahl konnte Jesper Jensen-Aabo den Puck nicht kontrollieren. Feser startete ein Solo und ließ mit seinem dritten Treffer des Spiels Quapp keine Abwehrchance. So begann das Match wieder bei Null. Das Momentum gehörte durch den Ausgleich den Gästen, die die bis dahin positive Tor-Schuss-Bilanz der Pinguine ausgleichen konnten und sogar mit einen Torschuss mehr in Führung gingen. Auch in den Zweikämpfen zeigten die Panther jetzt mehr Biss. Aber der letzten Schuss der regulären Spielzeit hatten die Hausherren. Aber Leon Niederberger verfehlte nur knapp den Panther-Käfig.

In der Verlängerung entwickelte sich ein packender Schlagabtausch. Zunächst scheiterte Thomas Olson an Torwart Taylor, im Gegenzug Aubry an Quapp. Zwei Minuten vor dem Ende konnte Dominik Tiffels den Panther Warsowsky nur mit einem Foul stoppen. Die Hauptschiedsrichter entschieden auf Penalty, den Bourque eiskalt zum Sieg verwandelte.