2:3-Auswärtsniederlage Erneut eine enttäuschende Vorstellung der Pinguine

Krefeld · Trotz einer 2:0-Führung nach 20 Minuten mussten sich die Krefelder bei den Eisbären Regensburg mit 2:3 geschlagen geben. Vor 3487 Zuschauern leisteten sich die Gäste wieder viele persönliche Fehler.

 Christian Ehrhoff (li.) jubelt hier nach seinem Treffer zum 2:0 mit Philipp Kuhnekath, der das 1:0 erzielte.

Christian Ehrhoff (li.) jubelt hier nach seinem Treffer zum 2:0 mit Philipp Kuhnekath, der das 1:0 erzielte.

Foto: Krefeld Pinguine/krefeld Pinguine

Nach einer erneut enttäuschenden Vorstellung mussten sich die Krefeld Pinguine im Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg mit 2:3 geschlagen geben. In einem Match auf sehr mäßigem DEL2-Niveau waren die Schwarz-Gelben im ersten Drittel gegen einen harmlosen Gegner mit 2:0 in Führung gegangen. Doch dann boten sie wie am Dienstag im Heimspiel gegen Nauheim ab dem zweiten Drittel eine schwache Leistung. Nach wie vor schöpft die Mannschaft ihr vorhandenes Potenzial nicht aus. Das gilt besonders für die Kontingentspieler. Jetzt muss am Sonntag im Heimspiel gegen den EV Landshut (17 Uhr) ein Sieg her, sonst droht der Absturz in die Play-down-Ränge.

Der Mannschaftsbus der Pinguine fuhr trotz vieler Staus und teilweise heftigen Schneetreibens pünktlich gegen 18 Uhr an der Donau-Arena vor. Neben gut 50 eigenen Fans wurde die Mannschaft auch von Gesellschafter Tobias Polka begrüßt, der mit seiner Gattin auf dem Weg in den Urlaub in Regensburg Station machte. Auch Maximilian Leitner als siebter Verteidiger stieg aus dem Bus. Als Back-up-Goalie war Julius Schulte dabei, weil Matthias Bittner weiter für die U20 spielt.

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Foto: Samla Fotoagentur/samla.de

Das Heimspiel der Eisbären stand unter dem Motto „Arena der Träume“, ein Sozialprojekt der Eisbären. Dabei drehte sich bei der Aktion „F*ck cancer“ alles um die Unterstützung beim Kampf gegen Krebs.

Träumen mussten die Pinguine von einem Sieg nicht. Denn sie erwischten einen guten Start. Bei der ersten Überzahl nach wenigen Sekunden machten sie Druck. Aber der Führungstreffer fiel erst, als die Gastgeber gerade wieder komplett waren. Philipp Kuhnekath schob den Puck nach tollem Pass von Christian Ehrhoff Torwart McCollum durch die Schoner (4.). Die Eisbären schockte das zwar nicht, sie konnten sich aber keine klaren Chancen erspielen, ehe Lucas Lessio auf die Strafbank musste (9.). Doch die größte Chance hatte bei einem Break Kuhnekath, der diesmal an McCollum scheiterte. Das Match hatte weiter kein gutes Niveau, was hauptsächlich an den Eisbären lag. Drei Minuten vor der ersten Pause war Ehrhoff mit aufgerückt und hob den Puck bei einem Gedränge vor McCollum am kurzen Pfosten zum 2:0 in die Maschen.

Krefeld Pinguine: Der Spielplan des KEV für die Eishockey-Saison 2023/24
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Spielplan und Ergebnisse der Krefeld Pinguine

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Foto: IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wolf

Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Pinguine für 103 Sekunden in Überzahl, spielten sich aber keine Torchance heraus. Auch die nächste Überzahl nutzten die Gäste nicht. Dabei musste Torwart Felix Bick zweimal einen Schuss von Yogan meistern. Als die Eisbären dann wieder komplett waren, zielte Yogan genauer und traf ins lange untere Eck zum 1:2 (26.). Sekunden vor der zweiten Pause verhinderte Bick den Ausgleich. Der fiel dann in der 42. Minute, weil Philip Riefers hinter der eigenen blauen Linie den Puck vertändelte und Yogan seinen Doppelpack besiegelte.

Der Treffer gab den Eisbären zwangsläufig neuen Biss. Doch das Spiel blieb jetzt auch mit Beteiligung der Pinguine auf spielerisch sehr mäßigen Niveau. Erst in der 32. Minute hatte Dennis Miller die nächste Torchance für Krefeld, scheiterte aber am McCollum.

Danach waren die Eisbären dem Siegtreffer deutlich näher als die Krefelder. Der fiel dann aber sehr glücklich, als Trivino einen Schuss von Yogan unhaltbar abfälschte (52.). Zwei Minuten später scheiterte Christian Kretschmann an McCollum, der mit einer Glanzparade zur Stelle war. In der Schlussphase drängten die Pinguine erfolglos auf den Ausgleich. Auch als Bick 78 Sekunden vor dem Ende sein Tor verließ, ließen die Eisbären nichts mehr zu.

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