Krefeld Pinguine: Eishockey-Quartett im Medaillenrausch

Krefeler bei Olympia: Eishockey-Quartett im Medaillenrausch

Vier Krefelder sind bei Olympia in unterschiedlicher Funktion dabei - und haben ihren Anteil am sensationellen Finaleinzug der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft.

Es ist in jedem Fall eine der größten Sensationen der olympischen Spiele in Pyeongchang: Die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schaltete nach Weltmeister Schweden auch den amtierenden Olympiasieger Kanada aus und steht damit morgen Früh (13.10 Uhr Ortszeit, 5.10 Uhr Deutscher Zeit) im Finale gegen Russland.

In verantwortlicher Position mit dabei sind auch vier Krefelder, die heute aber sämtlich außerhalb der Seidenstadt aktiv sind: Der gebürtige Krefelder Martin Hyun ist koreanischer Abstammung und organisiert als Koordinator der olympischen Eishockey-Wettbewerbe eben diese. Im Team des Finalteilnehmers stehen mit Meisterpinguin Christian Ehrhoff und Ex-Pinguine-Spieler Marcel Noebels zwei Spieler, die aus dem Krefelder Nachwuchs stammen. Neben ihnen stand auch Hyun früher im Kader des DEL-Teams von der Westparkstraße.

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Und auch Alexander Morel, der im Pressestab des DEB zur Deutschen Delegation gehört, fiebert eifrig mit. Überdies stehen in Sinan Akdag und Patrick Hager auch zwei Spieler, die in Krefeld in die Liga kamen und zu Nationalspielern reiften, im Kader. Ihre ehemaligen Teamkameraden zittern vor dem TV mit. Viele KEV-Fans treffen sich Sonntagmorgen in der Sportsbar "Karussell" zum "Public Viewing."

(svs)