Erinnerung an die Play-offs Pinguine müssen gegen Dresden ein Bollwerk knacken

Krefeld · Am Sonntag sind die Eislöwen ab 17 Uhr in der Yayla-Arena zu Gast, die in Unterzahl bisher sehr stark agieren. Krefelds Stürmer Philipp Kuhnekath trifft dabei auf seine Ex-Teamkollegen.

Am Sonntag gibt es für Kapitän Alexander Weiß ein Wiedersehen mit den Eislöwen.

Am Sonntag gibt es für Kapitän Alexander Weiß ein Wiedersehen mit den Eislöwen.

Foto: Samla Fotoagentur/samla.de

Wenn die Pinguine am Sonntag ab 17 Uhr in der Yayla-Arena mit den Eislöwen aus Dresden die Schläger kreuzen, dann werden zwangsläufig Erinnerungen wach an die packenden und spannenden Play-off-Duelle zwischen beiden Teams. Unvergessen das siebte Spiel an der Westparkstraße, als Odeen Tufto vor 6382 Zuschauern beim entscheidenden 4:2-Sieg drei Treffer erzielte. Matthias Roos, Sportlicher Leiter der Elbstädter und Ex-Geschäftsführer der Pinguine, war damals überzeugt, dass die bessere Mannschaft den Einzug ins Halbfinale verpasste.

Jetzt werden die Karten neugemischt. Für Ross steht fest, dass Krefeld am Ende der Hauptrunde „unter den Top-Vier“ landen kann: „Aber die Liga ist ausgeglichener und stärker geworden. Ich gehe davon aus, dass kein Team abfällt wie zuletzt Byreuth oder vor zwei Jahren Selb. Daher wird es spannend und interessant.“ Dass Marcel Müller Krefeld und damit die DEL2 verlassen hat, bedauert Roos: „Den kann kein Spieler der Liga ersetzen.“

Seine Eislöwen sieht er derweil auf einem guten Weg: „Wir haben einen neuen Trainer und ein neues System. Daher bin ich mit dem Start zufrieden. Es wird noch einige Zeit dauern, bis alles so richtig passt.“ Zu den Abgängen der Eislöwen gehört Philipp Kuhnekath, den Roos gerne behalten hätte: „Bei ihm ist es aber so, dass er ohne Saveljev gar nicht zu uns gekommen wäre. So war ich froh, dass er zwei Jahre bei uns war. Er war glücklich, dass er zu uns kommen konnte. Jetzt ist er wieder zuhause, wo er sich am wohlsten fühlt.“

Krefeld Pinguine: Der Spielplan des KEV für die Eishockey-Saison 2023/24
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Spielplan und Ergebnisse der Krefeld Pinguine

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Foto: IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wolf

Das merkt man dem 26-jährigen Stürmer der Pinguine auf dem Eis und auch außerhalb an. Er hält aber den Kontakt zu vielen seiner ehemaligen Mitspielern: „Eine Wette für das Spiel am Sonntag gibt es aber noch nicht.“ Er erwartet indes ein enges Duell: „Dresden ist eine gute Mannschaft. Viele Jungs spielen schon länger zusammen. Die sind auch gut in die Saison gestartet und jetzt schon auf Platz zwei. Mit dem 4:1 in Regensburg am Dienstag haben sie ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Team ist laufstark und taktisch vom neuen Trainer immer gut eingestellt. Für uns ist es wichtig, nicht in Rückstand zu geraten. Dazu müssen wir unsere Torchancen so konsequent nutzen wie gegen Kassel. Insgesamt brauchen wir eine gute Defensivleistung und müssen schnell nach vorne spielen. Wenn wir nicht mehr wie ein oder zwei Gegentore kassieren, haben wir eine gute Chance das Spiel zu gewinnen.“

Die größte Chance, Tore gegen die Eislöwen zu erzielen, ist bei Fünf-gegen-Fünf. In Unterzahl baut das Team ein wahres Bollwerk auf. Trotz der schon 32 Minuten in Unterzahl steht noch die Null. Sie führen auch die Überzahltabelle (Stand Donnerstag) mit 30,8 % an.