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Krefeld Pinguine: Der neue Trainer steht vor einer Herkulesaufgabe

Krefeld Pinguine : Der neue Trainer steht vor einer Herkulesaufgabe

Nach neun Niederlage in Folge haben sich die Krefeld Pinguine und Cheftrainer Mihails Svarinskis in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Der 37-jährige Lette hatte sein Amt erst Ende November angetreten. Der neue Trainer steht vor einer Herkulesaufgabe.

Wie so oft im Sport, ist auch im Eishockey der Trainer das schwächste Glied in der Kette. Folglich gab es für die Führung der Pinguine, sprich für Sergej Saveljev, keine andere Möglichkeit, nach neun Niederlagen zu versuchen, das Trauerspiel auf dem Eis zu stoppen. Der neue starke Mann bei den Schwarz-Gelben hat eingesehen, dass seine Entscheidung, Mihails Svarinskis als Cheftrainer zu bestimmen, falsch war. Der Lette kannte sich weder im Seniorenbereich noch in der Liga aus.

Die Entlassung ist das vorläufige Ende einer langen Fehlerkette, die eigentlich schon damit begann, viel zu früh Spieler zu verpflichten, die auf dem Papier nicht für die DEL geeignet sind. Bei der Übernahme der GmbH war schon abzusehen, dass es wegen der Corona-Pandemie keine normale Saison geben kann. Vereine, die gewartet haben, bis klar war, dass die Saison doch noch beginnen kann, konnten sich auf dem Transfermarkt preiswert gezielt verstärken.

In Krefeld steht der neue Trainer nun vor einer Herkulesaufgabe. Er muss schnell erkennen, wie es um das Leistungspotenzial der Spieler bestellt ist, dem Team mit den vorhandenen Mitteln eine erfolgreichere Spielweise verleihen und dazu die bestehenden Sprachbarrieren überwinden. Hut ab, wenn ihm das gelingt.