Krefeld Pinguine: Daniel Pietta spricht über die Neuzugänge

Pinguine-Routinier Daniel Pietta : „Jeder Neuzugang hat seine eigene Qualität“

Der dienstälteste Spieler der Krefeld Pinguine zieht nach den ersten beiden Wochen ein positives Fazit. Auch Ankert ist begeistert.

Die Eishockey-Profis der Krefeld Pinguine bereiten sich derzeit in der Yayla-Arena im Rahmen eines Trainingslagers auf den Saisonstart in der Deutschen Eishockey-Liga (Freitag 13. September, 19.30 Uhr bei den Straubing Tigers) vor. Das Trainerteam Brandon Reid und Pierre Beaulieu versammelt täglich in der früh um 8 Uhr seine Schützlinge in der Kabine. Viele Spieler nehmen dann noch ein Frühstück ein, bevor es an die Arbeit geht. Das Frühstück muss immer der Spieler ausgeben, der beim Penaltyschießen nach dem Training verloren hat. „Danach ziehen wir uns um und bereiten uns auf das Eistraining vor. Bevor es dann gegen 10 Uhr aufs Eis geht, gibt es noch eine kleine Besprechung mit unseren Trainern“, sagt Nationalspieler Daniel Pietta über den Start in den Arbeitstag. Die Eiszeit dauert dann etwa zwei Stunden.

„Die ersten beiden Trainingstage waren dazu da, wieder reinzukommen, danach haben die Trainer aber das Programm angezogen und wir haben gut Gas gegeben. Wir arbeiten mit einer hohen Intensität und die Qualität ist richtig gut. Die Trainer sprechen auf dem Eis viel mit uns und ihnen ist es auch wichtig, dass wir viel untereinander sprechen“, berichtete Pietta über die ersten Arbeitstage auf dem Eis. Nach dem Eistraining ist für die Profis der Arbeitstag aber noch lange nicht beendet. Jörg Bednarczyk von „Factory Krefeld“ und sein Mitarbeiter David Greiner erwarten dann die Jungs noch zum Krafttraining. Hier wird in kleineren Gruppen individuell mit den Spielern gearbeitet. Danach geht es dann zu einem gemeinsamen Mittagessen in den Presseraum der Yayla-Arena. Für die Verpflegung zeichnet sich der neue Catering Partner „Firma Wunderwerk“ verantwortlich.

Nach getaner Arbeit warf Pinguine Urgestein Daniel Pietta im Gespräch mit der RP noch einen kurzen Blick auf die Neuzugänge und sprach über das Saisonziel Play-offs: „Wir haben sehr viel Spaß in der Truppe, obwohl wir viele unterschiedliche Charaktere haben. Die Verantwortlichen haben mehr Erfahrung eingekauft als in den vergangenen Jahren. Jeder Neuzugang hat seine eigene Qualität. Wenn ich zum Beispiel an unseren neuen Torwart, an Mark Cundari, an Justin Hodgman, Grant Besse oder an Kai Hospelt denke, die haben alle ihre eigenen Stärken. Die Kaderplanung in diesem Jahr macht absolut Sinn. Wenn jeder seine Rolle ausfüllt, bin ich guter Dinge, dass wir endlich mal wieder die Play-offs erreichen. Ich habe den Eindruck, dass von den Neuzugängen keiner satt ist und sich jeder beweisen will.“

Sein Mannschaftskollege Torsten Ankert, der nach RP-Information ein Kandidat für das Amt des Mannschaftskapitäns sein soll, sagte über die Vorbereitung und das neue Team: „Dass wir an den Trainingstagen lange zusammen sind, finde ich gut. Eine intensive Einheit auf dem Eis, das gefällt mir, unter Uwe Krupp in Köln war das auch so. Für eine Prognose ist es natürlich noch sehr früh, aber beim Training ist sehr viel Zug drin und die Stimmung in der Kabine ist wirklich top.“

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