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Krefeld Pinguine: Coach Hanlon tritt zurück – aus „persönlichen Gründen“

„Persönliche Gründe“ : Krefeld-Pinguine-Coach Hanlon tritt überraschend zurück

Glen Hanlon ist nicht länger Trainer der Krefeld Pinguine. Am Sonntagmorgen meldete der Eishockeyklub, dass Hanlon freiwillig geht. Wie er seine Entscheidung begründet – und wie es jetzt beim KEV weitergehehen soll.

Grade erst gab es die positive Nachricht, dass die Eishockey-Saison in der DEL nach der langen Corona-Pause im Dezember endlich wieder starten kann. Doch für die Krefeld Pinguine, die ebenfalls in Deutschlands höchster Spielklasse antreten, währt die Freude darüber nur kurz. Denn am Sonntagmorgen meldete der Verein: Headcoach Glen Hanlon verlässt die Pinguine auf einen Wunsch.

„Es gibt viele Gründe für meine Entscheidung. Allem voran sind es persönliche Gründe und die Entwicklung der Corona-Pandemie, die mich in meinem Alter zu der Rückreise zu meiner Familie zwingt“, wird Hanlon in einer Mitteilung zitiert. Der 63 Jahre alte Kanadier war erst im Mai als neuer Coach vorgestellt worden. Am Sonntag verabschiedete er sich bereits wieder vom Team.

„Wir danken Glen für die bislang geleistete Arbeit, die zu Zeiten von Corona sicher viele Hürden in der Vorbereitung hatte. Wir haben eine Mannschaft mit einem starken Zusammenhalt und wollen mit Zuversicht die nächsten Spiele in Angriff nehmen“, kommentiert Geschäftsführer Sergey Saveljev die überraschende Entwicklung.

Für die weiteren Spieltage des Vorbereitungsturniers Magenta-Sport-Cup wird Co-Trainer Mihails Svarinskis die Position des Headcoaches interimsweise übernehmen. An einer neuen Besetzung für den anstehenden Ligastart werde unterdessen gearbeitet.

(kron)