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Krefeld Pinguine: Co-Trainer Boris Blank stimmt Neuzugänge aufs Derby ein

Pinguine vor „Endspiel“ gegen DEG : Co-Trainer Blank stimmt Zugänge aufs Derby ein

Die Pinguine wollen sich Montag in ihrem „Endspiel“ des Magenta-Cups gegen die DEG für die Hinspiel-Niederlage revanchieren. Olson noch nicht eingetroffen. Belov, Lessio und Klöpper angeschlagen. Neuer Verteidiger ist in Sicht.

Die schwarz-gelbe Hölle in der Yayla-Arena würde am Montag brennen, wenn die Pinguine und die DEG um den Halbfinal-Einzug des Magenta-Sport-Cups kämpfen. Doch wie im Hinspiel stehen sich die beiden rheinischen Rivalen ab 19.30 Uhr vor leeren Rängen in einem Geister-Derby gegenüber. Es ist zwar nur ein Vorbereitungsspiel, aber die Spannung und dem Ziel beider Teams, am kommenden Freitag in München noch ein weiteres Testspiel bestreiten zu können, ist Anreiz genug, gewinnen zu wollen. Die Krefelder brauchen einen Sieg nach 60 Minuten.

„Es ist schade, dass ausgerechnet in so einem Derby unsere Fans nicht im Stadion sind. Aber wir wissen, dass sehr viele vor dem Fernseher sitzen werden und sich einen Sieg wünschen“, sagte Boris Blank am Sonntag nach dem Training. Der Co-Trainer weiß natürlich ganz genau, welche Bedeutung die Duelle gegen die DEG besitzen. Schließlich trug er neun Spielzeiten als Stürmer das Trikot der Pinguine. Daher hat er auch schon die vielen neuen Spieler im Team auf die Rivalität hingewiesen: „Unsere russischen Spieler kennen das aber schon aus ihrer Heimat.“ Um die notwendige Motivation und die richtige Einstellung macht er sich keine Sorgen: „Die Stimmung im Team ist sehr gut. Die Spieler verstehen sich untereinander, obwohl das durch die verschiedenen Sprachen nicht einfach ist. Aber es oft sehr lustig, wie zum Beispiel Schimmi mit Händen und Füßen versucht, was zu erklären.“

Interimscoach Mihails Savrinskis will erst am Spieltag endgültig entscheiden, wer auflaufen wird. Fest steht schon, dass Torwart Marvin Cüpper zu seinem ersten Einsatz für die Pinguine kommen wird. Aber nicht, weil Sergei Belov angeschlagen ist und geschont werden soll. „Marvin hat im Training gezeigt, dass er bereit ist“, sagte Savrinskis. Zur Starting-Six sollen neben Cüpper  das Verteidiger-Duo Bull/Brook und das Stürmer-Trio Fitzgerald/Braun/Niederberger gehören.

Einige Spieler sind angeschlagen und sollen bis zum Saisonstart am 20. Dezember in Wolfsburg topfit sein. Patrick Klöpper und Lucas Lessio trainierten am Sonntag erst gar nicht und werden wohl im Derby fehlen. Dafür gehört Alex Trivelatto nach seinen acht Gastspielen für den HC Bozen wieder zum Team. Sein Debüt für die Krefelder gibt Artur Tyanulin. Der wieselflinke Außenstürmer war an Lada Togliatti aus der 2. russischen Liga (VHL) ausgeliehen und kam in zehn Spielen auf vier Scorerpunkte (2 Tore/2 Assists).

Aus einer rechtzeitige Verstärkung aus Amerika wurde am Wochenende nichts. Neuzugang Brett Olson bekam kein Flugticket. Wann der 33-jährige Center eintreffen wird, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich erscheint an der Westparkstraße ein weiterer Neuzugang noch vor Olson. Mitte der Woche wollen die Pinguine einen Verteidiger mit deutschem Pass, der in der Abwehr zu den Top-Sechs gehören soll,  präsentieren (Brett Festerling?). Erwartet wird auch noch ein Außenstürmer für die ersten beiden Sturmreihen sowie zwei junge Außenstürmer als Ergänzung.

 Im Training wurde in den vergangenen Tagen intensiv am Überzahlspiel gearbeitet. „Wir haben einige Sachen verändert. Die Kommunikation muss besser werden. Wir brauchen auch mehr Schüsse aufs Tor“, sagt Savrinskis.