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Krefeld Pinguine bei den Kölner Haien mit Karsums

Sonntag ist Derby-Zeit : Pinguine in Köln mit Karsums

Der lettische Stürmer kehrt nach einem Spiel Pause für das Auswärtsspiel bei den Haien ins Team zurück. Trainer Clark Donatelli sagt, dass seine Mannschaft von Tag zu Tag besser wird.

Bevor für die Pinguine am 18. April mit dem Auswärtsspiel beim vermutlichen Südgruppen-Meister Adler Mannheim die Corona-Eiszeit 2020/21 endet, haben den Schwarz-Gelben noch ein knüppelhartes Programm vor der Brust. Gleich fünfmal sieht der Spielplan ab dem 22. März zwei Begegnungen innerhalb von 48 Stunden vor. Da ist das Restprogramm in der Gruppenphase bis zum 14. März fast schon Erholung.

Das Restprogramm beginnt am Sonntag mit dem letzten Gastspiel bei den Kölner Haien. Aus der 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen zog Clark Donatelli ein selbstkritisches Fazit: „Wir haben uns selber geschlagen. Unser Wechsel vor dem dritten Treffer der Kölner war sehr schlecht.“ Es dürfe nicht passieren, dass Spieler wechseln, wenn der Gegner im Puckbesitz ist: „Und wir müssen auch unbedingt unsere Fehleranzahl reduzieren.“

Ansonsten ist der Trainer zuversichtlich, dass bald der erste Sieg unter seiner Regie gelingt: „Die Spieler arbeiten im Training hart. Wir werden von Tag zu Tag besser.“ Personell kann der Amerikaner bis auf Daniil Valitov auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Wer letztendlich am Sonntag mit in die Domstadt fährt, will er am Samstag nach dem Training entscheiden. Martin Karsums bescheinigte der Coach am Freitag ein „gutes Training“. Der Lette soll in die erste Sturmreihe zurückkehren, wo Lucas Lessio für ihn in Köln ein mehr als guter Ersatz war. „Lucas hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er kann in jeder Reihe spielen. Er muss aber jetzt auf dem Level bleiben“, sagte Donatelli.

Wahrscheinlich wird sich der Trainer wie am Mittwoch wieder für sieben Verteidiger und zwölf Stürmer entscheiden. Denn Christian Bull bekam nach seiner Pause in Köln gut zehn Minuten Eiszeit. Weil Karsums wieder dabei ist, muss ein Stürmer weichen. Ob Youngster Luca Hauf im Aufgebot bleibt, wusste der Coach noch nicht: „Er hat in Köln einen guten Job gemacht, aber vielleicht lassen wir ihn wieder nur trainieren.“ Ein Einsatz am Sonntag für die Oberliga-Mannschaft kommt laut Coach für Hauf nicht in Frage.

Nur Training gehört derzeit zum Alltag von Patrick Klöpper. „Ich mag ihn. Er ist schnell und arbeitet in jedem Training hart. Er kann uns definitiv helfen. Er hat es verdient, mal wieder zu spielen. Aber manchmal ist es hart, sich gegen einen Spieler entscheiden zu müssen. In Köln wollten wir sehen, wie sich Luca Hauf schlägt“, erklärte Donatelli. Offen ließ er die Frage, wer Sonntag im Tor steht: „Alle drei Torhüter haben gut trainiert. Ich werde Samstag mit unserem Goalie-Coach sprechen und dann die Entscheidung treffen.“