Krefeld Pinguine: Aufsichtsrat Wolfgang Schulz gibt grünes Licht für Verstärkung

Krefeld kann personell nachrüsten : Aufsichtsrat der Pinguine gibt grünes Licht für Verstärkung

Bei den Verantwortlichen der Pinguine ist die Zuversicht groß, dass der Weg endlich mal wieder in die Play-offs führt. Für Verstärkungen gibt es daher zunächst keinen Anlass. Dennoch kursierte der Name eines möglichen Zugangs.

„Man sieht deutlich den Aufschwung, so wie wir uns ihn vorgestellt haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Play-offs erreichen werden“, sagte Wolfgang Schulz am Dienstag. Der Aufsichtsrats-Vorsitzende und sein Mitstreiter Mikhail Ponomarev sehen im Moment keinen Grund, die Mannschaft auf Biegen und Brechen zu verstärken: „Ob wir jetzt, im Dezember oder vielleicht erst vor den Play-offs einen Stürmer, Verteidiger oder Torwart verpflichten, das muss ganz alleine die sportliche Leitung entscheiden. Bisher ist an uns noch kein Wunsch herangetragen worden.“

Schulz bestätige allerdings, dass der kanadische Torwart Barry Brust im Gespräch und ein interessanter Mann sei: „Was mich nur stört ist die Tatsache, dass er aus seiner Zeit in Straubing noch eine Sperre von acht Spielen absitzen muss.“ Brust hatte 2012 im Play-off-Spiel der Tigers gegen Berlin kurz vor Schluss nach dem 4:3-Siegtreffer der Eisbären Stürmer Florian Busch mit beiden Händen die Kelle ins Gesicht gerammt und eine Matchstrafe kassiert.

Ein Torwartproblem sieht Schulz aktuell nicht: „Ich kann nicht sagen, dass wir Spiele wegen einer schlechten Torwartleistung verloren haben, im Gegenteil. Dimitri Pätzlold hat uns oft im Spiel gehalten und in entscheidenden Phasen super gehalten.“ Übrigens soll Brust am Dienstag vom chinesischen Klub Kunlun Red Star aus Peking, der in der KHL spielt und wo Ex-Pinguin Rok Ticar sein Geld verdient, verpflichtet worden sein.

(hgs)
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