Krefeld Pinguine „Auf eigenem Eis so wie auswärts spielen“

Eishockey : „Auf eigenem Eis so wie auswärts spielen“

Pinguine-Trainer Brandon Reid gibt für das Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) gegen Adler Mannheim eine defensive Taktik vor. Bundestrainer Marco Sturm ist im König-Palast zu Gast.

Wenn am Sonntag um 17 Uhr Tabellenführer Adler Mannheim im König-Palast zu Gast ist, wollen die Pinguine ihre bisher positive Heimbilanz (6 Spiele, 20:20 Tore, 10:8 Punkte) ausbauen. Auf dem Papier spricht die Bilanz für die Krefelder, die bisher 26 ihrer 45 Heimspiele gegen die Gäste aus der Kurpfalz gewannen. In den vergangenen beiden Spielzeiten setzten sich die Schwarz-Gelben im ersten Saisonduell auf eigenen Eis mit 4:3 n.V. und 6:2 durch.

Trainer Brandon Reid sieht dem Duell mit einem der Top-Teams der Liga mit großer Spannung entgegen: „Ein schwerer Gegner mit einem sehr guten Trainer. Das ist für unser Coaching-Team eine große Herausforderung. Pavel Gross hat in Wolfsburg großartige und erfolgreiche Arbeit geleistet, die er jetzt in Mannheim fortsetzt.“ Die Marschroute des Kanadiers klingt nach großem Respekt: „Auch wenn wir zu Hause spielen, müssen wir so auftreten wie in einem Auswärtsspiel. Das heißt, so einfach wie möglich spielen und persönliche Fehler vermeiden. Mannheim verfügt über vier ausgeglichene Sturmreihen, die alle gut harmonieren.

Fehler waren es, die am Freitagabend in Augsburg zur 2:3-Niederlage führten. „Wir haben uns nach der 30. Minute nicht mehr an den Game-Plan gehalten und einige falsche Entscheidungen mit dem Schläger getroffen. Das darf uns gegen Mannheim nicht passieren. Dass es am Sonntag eine sehr schwere Aufgabe wird, ist jedem bewusst. Wir müssen alle mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen. Mannheim hat ein laufstarkes Team mit viel Talent und einer guten Struktur. Da müssen wir alles raushauen, vor allem sehr viel laufen“, sagte Verteidiger Patrick Seifert.

„Wir haben in Augsburg die drei Punkte regelrecht verschenkt. Unsere vielen Fehler sind alle bestraft worden. Mannheim hat eine sehr gute Mannschaft, da müssen wir einfach spielen und die Scheibe schnell zum Tor bringen. Dass wir gegen Top-Mannschaften mithalten können, haben wir ja schon gezeigt. Bislang haben wir eine gute Bilanz, wir wollen am Sonntag auch unbedingt die Punkte holen, um oben dran zu bleiben“, sagte Stürmer Daniel Pietta, der gegen die Panther sein 700. DEL-Spiel absolvierte. Der Nationalspieler steht in diesem Heimspiel unter besonderer Beobachtung. Denn Bundestrainer Marco Sturm wird auf der Tribüne sitzen und in beiden Teams seine Kandidaten für den Deutschland Cup, der vom 8.-11. November in Krefeld stattfindet, unter die Lupe nehmen.