Krefeld Pinguine: Attacke: Schalker Willy mit der Trompete ist zurück

Überraschung für die KEV-Fans : Attacke: Schalker Willy mit der Trompete ist zurück

Der 58-jährige Willy Plenkers stand Sonntag zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder auf der Nordtribüne.

(hgs) Da staunten viele ältere KEV-Fans, die vor 30 Jahren in der Rheinlandhalle auf der Nordtribüne standen und sich heute in der Yayla-Arena einen Sitzplatz gönnen, nicht schlecht, als sie vor dem Spiel gegen Augsburg im Umlauf den Schalker Willy mit seiner Trompete entdeckten. Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten stand der 58-jährige „Williy“ Plenkers wieder auf der Nordtribüne und blies zur Attacke. Damals hatte er sich nach einem Streit mit Ex-KEV-Chef Ulli Urban verabschiedet und hielt seitdem nur noch seinem Lieblingsclub FC Schalke 04 die Treue, wo er in der Nordkurve als Trompeten Willy zur Attacke bläst.

Frank Wimmers vom KEV-Fanprojekt hatte den gebürtigen Meerbuscher, der aber schon lange in Gelsenkirchen wohnt, angerufen und ihn zum Eishockey-Comeback überreden können. „Ich habe mich auch nach meinem Abschied in Krefeld immer gerne an die Zeiten in der Rheinlandhalle mit Johnny Walker, Karel Lang oder Uwe Fabig erinnert. Zu Thomas Mirwa habe ich heute noch Kontakt“, sagte der Dachdeckermeister.

Nach seinem Streit mit Urban war er doch noch einmal in der Rheinlandhalle, damals allerdings als Fan der Augsburger: „Nach dem Spiel des FC Augsburg auf Schalke haben mich die Fans gefragt, ob ich nicht mit nach Krefeld kommen wolle, um dort ihre Eishockey-Mannschaft zu unterstützen. Weil ich nicht mehr ganz nüchtern war, habe ich zugesagt“, sagte Plenkers. Ob er künftig wieder häufiger auf der Nordtribüne für die KEV-Fans zur Attacke bläst, weiß er noch nicht: „Mal sehen, was sich so ergibt und der Terminplan der Schalker das zulässt.

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