Krefeld: Die lustige Schnitzeljagd der Pinguine

Eine abwechslungsreiche Saisonvorbereitung : Die lustige Schnitzeljagd der Pinguine

Die Krefelder Pinguine trafen sich zu einer nicht alltäglichen Teambuilding-Maßnahme durch die Seidenstadt. Die Trainer kassierten vor dem Start die Handys ihrer Spieler ein, die sich in fünf Gruppen aufteilten. Dann mussten sie alleine weiterkommen.

Auf Initiative von Chef Trainer Brandon Reid und seinem Co-Trainer Pierre Beaulieu trafen sich die Spieler der Krefeld Pinguine am Samstag zum „Amazing Race“, eine Art Schnitzeljagd. Dabei sollten die Kufen-Cracks die Stadt mal ohne Auto erkunden. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle um Teammanager Robin Kohl hatten für die Mannschaft verschiedene Aufgaben vorbereitet, die es für die Spieler zu lösen galt. Aufgeteilt war das Team der Pinguine in vier Gruppen zu jeweils fünf Spielern und einer Gruppe mit sechs Profis.

Ihre Handys und die Geldbeutel mussten die Spieler beim Start an der Yayla-Arena bei den Trainern abliefern. Ausgehändigt wurde jeder Gruppe ein Stadtplan und Fahrplan für Bus und Bahn. Erste Station war der Firmensitz der Stadtwerke Krefeld an der St. Töniser Straße. Hier galt es ein Puzzle zu lösen. Weiter ging es dann zum Pinguine-Partner Markthalle nach Krefeld-Fischeln. Gleich zwei Aufgaben hatten die Spieler hier auf dem Zettel. 20 leere Bierkästen waren aufzustapeln und von einem Einkaufszettel mussten alle Artikel so schnell wie möglich eingekauft werden.

In der Innenstadt, Am Neumarkt, staunten die Passanten als die Pinguine einen Tanz aufführten. Hier waren sich Daniel Pietta und sein Mannschaftskollege Torsten Ankert einig: „Das war die kniffeligste Aufgabe“, sagten beide. Anschließend machten sie besonders zur Freude der weiblichen Zuschauer mit freiem Oberkörper einige Liegestütze.

Aus der Stadt führte die Route dann in den Stadtwald. Hier wurde mit einem Paddelboot der Weiher überquert. Anschließend ging es zum Sponsor Yayla, wo Kühltaschen mit Proviant für den Grillabend mit den Familien im Beach-Club vom SC Bayer Uerdingen entgegen genommen werden konnten. Schnellstes Team war die Gruppe um Daniel Pietta. Der Nationalstürmer meinte nach der Runde durch seine Heimatstadt: „Das war eine gute Idee, eine solche Aktion schweißt zusammen. Man muss sich da gegenseitig helfen, wie auch auf dem Eis. Für die neuen Spieler war es auch wichtig, die Stadt mit Bus und Bahn mal aus einem anderen Blickwinkel zu erleben“. Torsten Ankert, der im vergangen Oktober aus Wolfsburg zu den Pinguinen gewechselt war, sagte: „So was habe ich bei den anderen Vereinen noch nicht gemacht. Wir hatten viel Spaß, weil jede Gruppe auch die schnellste sein wollte. Toll war auch der Abschluss im Beach-Club, die Kinder konnten im Sand spielen und wir hatten mit den Familien einen gemütlichen Abend“.

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