KEV-Legenden bangen um die Zukunft

Offener Brief zur Situation der Krefeld Pinguine : KEV-Legenden bangen um die Zukunft

Die ehemaligen Spieler sorgen sich um die Zukunft des Krefelder Eishockeys

Liebe Krefelder,

im Krefelder Eishockey ist es fünf vor 12. Den Pinguinen droht das Aus! Dieses tut uns sehr weh. Unser Blut ist immer noch schwarz-gelb. Wir haben dem Eishockey sehr viel zu verdanken und wissen auch, wie wichtig der KEV und die Pinguine für die tollen Fans sind, die wie wir immer mit sehr viel Herzblut dabei sind. Wir alle wissen, wie sehr das Thema in der Stadt pulsiert und können uns gar nicht vorstellen, dass alles bald ein Ende haben soll. Ein endgültiges Aus für das Krefelder Eishockey wäre nicht nur traurig, sondern dramatisch. Den Krefelder Eishockeyfans ginge nicht nur ihr Traditionsverein verloren, sondern der Stadt auch ein großes Aushängeschild! Die Verantwortlichen des Vereins sowie der Stadt sind nun gefordert mit aller Kraft daran zu arbeiten, dass es weiter geht. Für die Nachwuchsspieler des KEV ist es enorm wichtig, dass sie weiter im eigenen Club Vorbilder haben und wissen, dass sie hier die Chance haben, den Sprung in die DEL zu schaffen.

Früher gab es in unserer Stadt Politiker und Bürgermeister, die dem Eishockey sehr nahe standen. Die Stadt hat jetzt noch die Chance, auf alle Beteiligten einzuwirken und zu helfen. Die Verantwortlichen müssen überlegen, ob es auf lange Sicht richtig ist, das Krefelder Eishockey komplett fallen zu lassen, zumal es keinen Plan B gibt. Es gibt dann nichts mehr aufzubauen. Undenkbar, dass der schwarz- gelbe Traditionsverein einfach nicht mehr existent wäre.

Wir hoffen, dass es bei der Gesellschafter-Versammlung am Dienstag zu einer Einigung kommt. Sehr geehrter Herr Ponomarev, bitte blockieren Sie nicht die Zukunft des Krefelder Eishockeys. Wir brauchen Leute, die mit Herz dabei sind, so wie die Fans und die Spieler. Wir appellieren an die Krefelder Wirtschaft, die Pinguine zu unterstützen. Wir brauchen einen Neustart. Wir müssen vergessen, was gewesen ist und positiv nach vorne schauen.

Euer Uwe Fabig, Christian Ehrhoff, Karel Lang, Martin Gebel, und Earl Spry.