Fünf Talente der Krefeld Pinguine waren im Sommercamp von Trainer Reid

Fünf Youngster in Kanada : Bessere Spieler dank Reids Sommercamp

Die fünf Nachwuchsspieler, die in Kanada das Camp ihres Cheftrainers besuchten, wollen nun Plätze im DEL-Kader erkämpfen.

Am Samstag kehrten fünf Jung-Pinguine aus Montreal an den Niederrhein zurück. Niklas Postel, Adam Kiedewicz, Edwin Schitz, Darren Mieszkowski und Tom-Eric Bappert hatten an einem vierwöchigen Trainingscamp in der kanadischen Metropole teilgenommen, das Cheftrainer Brandon Reid leitete. Abgeholt wurden die fünf Nachwuchstalente am Flughafen in Düsseldorf von Pinguine Geschäftsführer und Sportdirektor Matthias Roos und der Assistentin der Geschäftsführung Birgit Laurs. Am Flughafen in Düsseldorf fehlte zunächst das Gepäck der Spieler, zu dem neben persönlichen Dingen auch die Schlittschuhe zählten. Es war in Paris nicht ordnungsgemäß verladen worden. Inzwischen sind aber alle Gepäckstücke eingetroffen, so dass die Spieler am Freitag mit kompletter Ausrüstung zum ersten Training aufs Eis der Yayla- Arena gehen können.

 Brandon Reid sagte über seine Schützlinge die am Camp teilgenommen haben: „Die Jungs kamen bereit zur Arbeit, sie werden von dem Programm profitieren. Es war toll, sie nach dem Sommer wiederzusehen und vor allem diejenigen kennenzulernen, die ich bisher nicht kannte. Ich denke, die jungen Spieler sind bereit, die Veteranen zu pushen“.

Auch die Spieler zeigten sich über die Maßnahme und die Trainingsmöglichkeiten sehr erfreut. Stürmer Niklas Postel, der in der vergangenen Saison zur Erlangung von Spielpraxis an die Dresdener Eislöwen in der DEL 2 ausgeliehen war, sagte: „Das Tagespensum war hoch. Vormittags haben wir drei Stunden trainiert und am Nachmittag haben wir noch eine Stunde geübt. Morgens ging es für uns schon um 5.45 Uhr los. Wir wurden mit einem Bus zur Eishalle gefahren. Abends blieb dann aber noch Zeit zum Shoppen, die Altstadt war nur zwei Minuten von unserer Unterkunft entfernt“. Über die Trainingsarbeit auf dem Eis erzählte er: „Für mich war es wichtig, den Trainer kennen zu lernen und es ist toll schon so früh aufs Eis gehen zu können. Wir haben an vielen Dingen gearbeitet, die im Mannschaftstraining schon mal zu kurz kommen. Ich fühle mich schon jetzt super in Form und bin mehr als motiviert“.

Sein Mannschaftskollege Tom-Eric Bappert, der in diesem Sommer aus Iserlohn nach Krefeld gewechselt ist, sagte: „Das war ein gutes Camp, jeden Tag aufs Eis zu gehen war toll. Die Trainingsarbeit hat mich besser gemacht, es war eine optimale Vorbereitung auf die jetzt anstehende Saisonvorbereitung hier in Krefeld. Ich habe den absoluten Willen, mir einen Platz im DEL-Team der Pinguine zu sichern“. Die Kosten für diese Maßnahme, die sich pro Spieler auf ca. 4.500 Euro belaufen, haben die Pinguine übernommen.

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